Den spannenden Handball-Tag am 18. Januar in der Großsporthalle Limbach-Oberfrohna eröffneten die Verbandsliga-Damen vom BSV Limbach-Oberfrohna, die aus der Nachbarstadt das Team vom HV Chemnitz 2 begrüßten. Von der Tabellenspitze bis zur Mitte geht es bei den Frauen eng zu, heißt, bislang ist hier noch einiges möglich. In der Hinrunde hatten die BSV-Damen in Chemnitz 28 zu 22 gewonnen. Hatten sie nun im Rückspiel die Favoritenrolle inne? In der 36 Sekunde erzielte Merle Pannwitz den Führungstreffer für die Gastgeber. Dann passierte eine Ewigkeit nichts. Erst in der 4. Minute der Ausgleich durch Mara Schreiter. Auch im weiteren Verlauf gingen beide Teams das Spiel gemach an. Nach 10 Minuten endlich
Für Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger galt es am 17. Januar viele Hände zu schütteln. Vertreter aus den verschiedenen Bereichen der Stadtgesellschaft, Amtskollegen etc. waren der Einladung zum Neujahrsempfang im Goldenen Löwen gefolgt. Eingefunden hatten sich ebenso Geschwister des Dichters und Philosophen Christian Fürchtegott Gellert, der zum berühmtesten Sohn Hainichens wurde. Hainichens Gellert- und andere Geschichte trugen die MISKUS-Vertreter Thomas Kühn sowie Verena Kermes vor, die dazu durch das Abendprogramm führten, das die alte Band der Gellert-Oberschule musikalisch gestaltete. In seine Ansprache äußerte
Am 1. Februarwochenende geht es in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna wieder um Ausbildungen und Jobs, die Unternehmen aus der Region im Angebot haben. Als vor 25 Jahren die Messe als OB-Initiative „Ausbildung“ startete, waren Ausbildungen oder Jobs sozusagen Mangelware, da nach der Wende nicht wenige Betriebe dicht gemacht wurden. Nun suchen Unternehmen händeringend nach geeignetem Personal. Das Angebot der Stadt wird von Ausbildungs- und Jobsuchenden sowie von Firmen gut genutzt. Unter den Ausstellern sind viele Unternehmen, die sich schon seit Jahren in der Stadthalle präsentieren. Aber auch neue sind 2025 dabei. Die Stadt Limbach-Oberfrohna fährt mit ihrem Ausbildungsmessen-Konzept bislang sehr gut. 2026 geht es auf jeden Fall mit der Veranstaltung weiter. Jetzt steht aber erst einmal „Job und Ausbildung“ am 1. sowie „Fachkräfte-Speed-Dating“ am 2. Februar 2025 an.
Im Bahnhofs-Empfangsgebäude Flöha am 18. Januar Begängnis, wie in guten alten Zeiten. Die liegen nicht ganz soweit zurück. Erst seit 2014 stand die große Halle leer – mit der einen oder anderen kurzfristigen Nutzung. Jetzt ist hier eine Baustelle. Was auf der geschieht, erläuterte Flöhas Bauamtleiter André Stefan den Besuchern, die das Angebot wahrnahmen, zwischen 13 und 15 Uhr einen exklusiven Einblick zu erhalten. Anlass war die Eröffnung des Jahres der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz mit der Kulturhauptstadtregion, zu der Flöha gehört, auch als Bestandteil des Purple Path - der Kunstweg, der die Kulturhauptstadtregion verbindet.
In lila Licht getaucht präsentierte sich am 18. Januar das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal, denn die Kulturhauptstadt-Eröffnung fand nicht nur in Chemnitz statt, sondern ebenso in der Region – nicht so gigantisch, wie rund um den Nischel, aber die kleinen Events waren auch nicht ohne. In dem Museum in der Karl-May-Geburtsstadt, das sich der Industriegeschichte in und um Hohenstein-Ernstthal widmet, kam das Klang- und Licht-Projekt „Maschinikus“ zur Aufführung. Hinter „Maschinikus“ verbirgt sich Uwe Kempe, der das Projekt zusammen mit Hans Georg Hengst, einem Musiker von „Allein zu Zweit", initiierte. Die Generalprobe fand zur Museumsnacht im Oktober 2024 statt – die Geschichte des Projektes ist indes schon älter. Die Lichtshow gestalteten wieder Light Projekt & PR Sound aus Wüstenbrand. 64 Lampen und 1100 LED-Punkte kamen dafür zum Einsatz. Die Geräusch-Samples stammen, wie bereits erwähnt, von Textilmaschinen.
Mit den letzten 4 Saison-Spielen vor dem 19. Januar hatte sich der Burgstädter HC ans Tabellenende in der Regionsoberliga katapultiert. Bei der HSG Sachsenring lief es besser. Das Team stand in der Tabellenmitte. Man hätte es bei der Begegnung im HOT-Sportzentrum als Favorit handeln können, aber beim Blick auf den Gesamtverlauf der Saison stach ins Auge, dass die SARI-Jungs beim Hinspiel in Burgstädt ihre bislang größte Saisonniederlage erlitten. 39 zu 26 hieß es im September für den Burgstädter HC. Also ein Gegner, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Nach 73 Sekunden brachte Elias Graf die Gäste in Führung.
Am 18. Januar schaute die Welt auf Chemnitz – zur Eröffnung der Kulturhauptstadt 2025. Aber eine ganze Region ist Teil der Kulturhauptstadt. Der Festakt in Limbach-Oberfrohna fand dazu am 19. Januar im Esche-Museum statt, mit vielen Gästen, die sich mit Textilherstellung und Textil-Kunst auskennen, musikalisch umrahmt von Conny und Michael Fröhlich von Voicepoint aus Niederfrohna.
An Schnee fehlte es nicht, nur an den Campern, die viele Jahrzehnte ihre Zelte an der Augustusburger Schloßmauer aufschlugen, wenn es hieß: „Wintertreffen der Motorradfahrer“. Das war schon im vergangenen Jahr zur 51. Auflage hauptsächlich eins für Tagesausflügler. Ein neues Erscheinungsbild für die in 5 Jahrzehnten zum Kult gewordene Veranstaltung. Wer die alten Treffen nicht kennenlernte, kann wahrscheinlich nur schwer verstehen, dass viele Wintertreffen-Veteranen den alten Zeiten nachtrauern, in denen Augustusburg zum Mekka für die ganz hartgesottenen und hyperverrückten Biker wurde. An Verrücktheit geblieben ist, mit Motorrad dem Winter zu trotzen.
Schlange stehen hieß es am 10. Januar vor Limbach-Oberfrohnas Stadthalle. Die Große Kreisstadt veranstaltete den diesjährigen Neujahrsempfang. Begrüßt wurden Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Vereinen sowie Einrichtungen. Der Oberbürgermeister Gerd Härtig freute sich, dass die Haushaltssperre 2024 in Limbach-O. nun vorbei ist und noch mehr darüber, dass wohl kaum jemand etwas davon gemerkt hat. Trotz Haushaltssperre hieß es nicht Stillstand in der Großen Kreisstadt. Bauvorhaben wurden beendet oder neu gestartet, Feste gefeiert. Geplant ist für die nächsten 12 Monate reichlich. In denen gehört Limbach-Oberfrohna zu Chemnitz 2025: Kulturhauptstadtregion. In den vielen Kulturhauptstadt-Projekten
Da kann man sagen, was man will, aber eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Kulturhauptstadtregion Chemnitz 2025 ist Karl May. Ein Abstecher in sein Geburtshaus in Hohenstein-Ernstthal ist damit sozusagen ein Muss für alle Kulturhauptstadtbesucher. Neben der Dauerausstellung gibt es wechselnde, so die Kabinett-Ausstellung. Die Sammlung des Karl-May-Hauses ist nicht klein. Einen minimalen Teil sieht man in der Kabinettausstellung. Der Karl-May-Geburtstag ist jährlich immer Anlass für die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung. Wenn es sich noch nicht herumgesprochen hat: 2025 geht im Karl-May-Haus eine Ära zu Ende. Der langjährige Leiter André Neubert geht in den Ruhestand. Aus diesem Anlass wird es am 25. Januar einen Vortrag mit dem Titel „30 Jahre Museumsleiter“ geben.