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Montag, 25.06.2018 (26.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Umweltminister Thomas Schmidt durfte den ersten Baggerhub vollziehenNiederfrohna - Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt durfte den ersten Baggerhub vollziehen, für das Projekt einer neuen Klärschlammverwertung. Mit dem ist der Zweckverband Frohnbach mit Sitz in Niederfrohna. ein innovativer Vorreiter.Dass der Zweckverband Frohnbach, dessen Klärwerk eine Reinigungskapazität für ca. 40.000 Einwohner besitzt, neue Wege beschreitet, die Biomasse, sprich den Klärschlamm, zu verwerten, hat einfache Gründe - wird für die Zukunft aber auch nutzbringend sein. Der Weg von der ersten Idee bis zum ersten Spatenstich für das Projekt Pyrolyseanlage zur dezentralen Klärschlammverwertung war ein langer. Die vom Zweckverband Frohnbach entwickelte Technologie könnte auch für andere Verbände oder Anlagenbetreiber von Interesse sein. Die Errichtung der Pyrolyseanlage zur dezentralen Klärschlammverwertung in Niederfrohna wird zu 80 Prozent mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Investiert werden rund 3,2 Millionen Euro. Eine Pilotanlage, wie die in Niederfrohna, ist immer mit Mehraufwand verbunden. Der Verband schätzt, dass spätere Wiederholungsprojekte vielleicht mit weniger als die Hälfte Kosten auskommen. Das werden die zu sammelnden Erfahrungen zeigen. Das Projekt ist außerdem Teil der Zukunftsinitiative simul des sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Der Freistaat Sachsen half dabei, denn bei dem Projekt geht es nicht nur um Kostenminimierung, es dient auch dem Umwelt- und Klimaschutz.

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Schulleiter des Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasiums, Klaus HoppeHohenstein-Ernstthal - Als die ersten Töne erklangen, wähnte man sich in einer Trauerveranstaltung. Aber: er war nicht tot, sondern wurde nur in den Ruhestand verabschiedet, der Schulleiter des Hohenstein-Ernstthaler Lessing-Gymnasiums, Klaus Hoppe. Dass es für die Schüler des Gymnasiums, die die Festveranstaltung mit verschiedenen Einlagen kulturell umrahmten, ein Abschied von einem coolen Typen ist, verdeutlichte die Schülerrätin Johanna Pirl, die sich erinnerte.... Klaus Hoppe entschied sich vor vielen Jahrzehnten bewußt dafür, Lehrer zu werden, für Mathematik und Physik. Mit seiner Lehrtätigkeit begann er 1976 in einem Dorf in der Altmark. Aufgrund von Heirat zog er 1979 nach Hohenstein-Ernstthal und unterrichtete fortan an der Lessing-Schule. Sein Ziel war, aus der Lessing-Schule ein Gymnasium zu machen. In seiner Zeit als Schulleiter war er viel unterwegs - seine Schüler begleitend, die mit Kunstaktionen, Theateraufführungen, Chorauftritten und vielem mehr, das Lessing-Gymnasium weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machten. Unter Klaus Hoppes Leitung fanden umfassende Sanierungs- und Moderisierungsmaßnahmen statt. 13,5 Millionen Euro wurden investiert. Die Stadt ist seit über 20 Jahren Träger des Gymnasiums, zuvor war es der Landkreis. Zur Frage, wer Klaus Hoppes Nachfolger wird, gab es zu diesem Zeitpunkt noch große Fragezeichen.

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1. Spatenstich für neuen BauhofLimbach-Oberfrohna - Reges Bautreiben ist seit kurzer Zeit am Friesenweg in Limbach-Oberfrohna im Gange. Hier erfolgte am 19. Juni der erste Spatenstich für den neuen Bauhof. Eine Verbesserung, was ihre Arbeitsstätte anbelangt, wünschen sich die Bauhof-Mitarbeiter schon lange, denn an den Gebäuden in der Bauhofstraße nagt unerbittlich der Zahn der Zeit. Der Neubau des städtischen Bauhofes ist schon seit 2014 geplan. Rund 2,5 Millionen Euro kostet der neue Bauhof - 1,3 Millionen Euro werden mithilfe der Fördermittel aufgebracht. Der neue Standort ist strategisch viel passender gelegen.

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Pressegespräch zum neuen generalverkehrsplanLimbach-Oberfrohna - Beim Pressegespräch am 15. Juni in Limbach-Oberfrohna stand der Generalverkehrsplan auf der Tagesordnung. Der vorhandene stammt aus dem Jahr 1991, weswegen eine Erneuerung dringend notwendig wurde. Nach einer zweijährigen Vorbereitung vergab man nun den Auftrag. Seit 1991 hat sich in Limbach-Oberfrohna viel veränder. Die Fragen zum ruhenden Verkehr werden beim neuen Generalsverkehrsplan nicht aussen vor gelassen. Die neue Planung soll an die neuen Gegebenheiten angepaßt und mit den bestehenden Konzepten abgelichen werden. Mit Blick in die Zukunft, auch hinsichtlich E-Mobilität, geht es beim Arbeitspaket 1 um Analyse und Datenbeschaffung. Ein Hauptpunkt ist dabei die Befragung von 3000 Haushalten. Bei der Ausschreibung war die Datenerhebung ein wichtiger Punkt. Es werden ca. 20 Verkehrsknotenpunkte ausgewählt, wo eine Verkehrszählung stattfinden soll, sowohl tags als auch nachts. Neben den Haushaltbefragungen sollen eventuell auch, in Zusammenarbeit mit der Polizei, Kordonbefragungen stattfinden.

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Axel Wunsch zeigtHohenstein-Ernstthal - Ein langes, der Kunst gewidmetes Wochenende startete am 15. Juni in der Kleinen Galerie Hohenstein-Ernstthal. Musikalisch umrahmt vom Klarinettenquartett der Kreismusikschule wurde eine neue Ausstellung eröffnet. Der 1941 in Kändler geborene Axel Wunsch zeigt "AW 76 - linientreu".  Neben Zeichnungen sind in der Kleinen Galerie auch Kleinplastiken zu sehen. Das Menschenbild steht im Zentrum des Schaffens von Axel Wunsch, das schließt das Porträtieren von Tieren nicht aus - deren menschliche Züge kennt man aus der Fabelwelt. Man sollte sich die Werke von Axel Wunsch detailiert anschauen. Voll ist die Kleine Galerie immer, wenn Ausstellungen eröffnet werden. Diesmal fand an dem Abend zugleich noch das Galeriefest statt. Für Künstler und Kunstfreunde die Gelegenheit, gemütlich im Hof am Stadtgarten zu plauschen und sich kulinarisch von den Mitgliedern des Galerie-Fördervereins verwöhnen zu lassen. Musik gab es ebenso - von der Band Triologie. So manche Besucher traf man an dem Wochenende ein zweites Mal im Stadtgarten, so am Samstagabend, als Hohenstein-Ernstthals Oberbürgermeister Lars Kluge die Veranstaltung "Kunst im Garten - Gartenkunst" eröffnete. Kunst im Garten - Gartenkunst findet nun schon seit ein paar Jahren im Stadtgarten statt. Gemütlich gemacht haben es sich allerhand Besucher im Stadtgarten. Sie konnten die Musik genießen und dazu Wein, Bier, Limonade und Leckeres vom Grill.

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ImageLimbach-Oberfrohna - Am 16. Juni hieß es im Stadtpark Limbach-Oberfrohna "Swing - Gospel - Blues" - bei der zweiten Auflage der Veranstaltung "Musik im Park". Musikalisch startete das Programm die "Henson-BigBand" aus Leipzig. Das Pausenprogramm gestalteten die Blechbläser der Kreismusikschule. Das Wetter an dem Samstagnachmittag sorgte dafür, dass sich der Stadtpark samt Biergarten der Parkschänke mit Menschen füllte. Der Stadtpark als Ort für Musik-Veranstaltungen bewährte sich schon zum Tag der Sachsen 2016. Dass dies noch immer funktioniert, erlebte man zur 2. Auflage "Musik im Park". Die Hensen-Bigband lud zu einem musikalischen Ausflug über die Kontinente. Der Leiter der Band, Reiko Brockelt, ist kein Unbekannter bei den Swing-Liebhabern in der Region. Schon mehrfach erlebte man ihn dirigierend bei Swingin Saxonia - dem internationalen Big-Band-Festival. Dort gewann er 2016 mit der Uni-BigBand Leipzig den 1. Preis der Wertungsgruppe 2. Das nächste internationale Big-Band-Festival Swingin Saxonia findet am 30. Juni und 1. Juli in Hohenstein-Ernstthal statt. Da wird unter anderem die Big-Band der Musikschule Leipzig "Johann Sebastion Bach" am Start sein.

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KindergartenfestNiederfrohna - Volles Haus hatte der Kindergarten Pfiffikus in Niederfrohna bei seiner Reise nach Hawai zu vermelden. Danach war genauso Trubel angesagt, beim Sommerfest im Garten der Einrichtung. Die Mitarbeiter des Kindergartens hatten allerhand für die Besucher vorbereitet. Unterstützung erhielten sie von den Eltern und Großeltern, die unter anderem für die Bewirtung zuständig waren. Eine exotische Köstlichkeit: gegrillte Banane mit Schokolade. Das Sommerfest war, kann man so sagen, ein großes Fest junger Familien.

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HeimkinderfahrtLimbach-Oberfrohna - Gegen 9 Uhr widmete man sich am 9. Juni den letzten organisatorischen Details der diesjährigen Heimkinderfahrt - eine Veranstaltung vom Verein Kradwanderer Bike and Friends.  Biker aus den verschiedenen deutschen Bundesländern reisten an, um den Kradwanderern dabei zu helfen, Kindern, die im Heim aufwachsen müssen, ein schönes Wochenende zu bescheren. Für die Biker, die die Heimkinderfahrt unterstützen, ist dieses Engagement eine Selbstverständlichkeit. Für die Kinder aus drei Kinderheimen der Region ist jährlich das Wochenende nicht nur etwas besonderes aufgrund der Reiseziele. Schon allein das Mitfahren auf dem Motorrad finden sie grandios. Die Planungen für die 25. Heimkinderfahrt im Jahr 2021 sind schon angelaufen. Da soll ein besonderes Event stattfinden. Auch in diesem Jahr gab es Unterstützung von der Polizeidirektion Zwickau und vom Deutschen Roten Kreuz. Die Kinder aus dem Limbach-Oberfrohnaer Kinderheim waren mittendrin in dem großen Korso, der sich gen Erzgebirge aufmachte. Für sie ein richtig tolles Wochenende. Die meisten werden auch im nächsten Jahr dabei sein, wenn die Kradwanderer zur 23. Heimkinderfahrt einladen.  

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Rosenprinzessin Lea die 1.Lichtenstein - Während andernorts strahlender Sonnenschein herrschte, hingen über Lichtenstein Regenwolken. Nichts neues, sondern typisch, meinten einige Lichtensteiner, denn es war wieder Rosenfest, mit der Krönung der neuen Rosenprinzessin. Zuvor schritt jedoch, angeführt von Mitgliedern des Lichtensteiner Musikvereins, die amtierende Rosenprinzessin Hanna 1. zur Entkrönung. Dieser Akt wird stets von den Prinzessinnen genutzt, sich bei den vielen Menschen zu bedanken, die die Amtszeit verschiedentlich unterstützten. Noch viele andere verfolgten die Zeremonien auf der Bühne. Eine dauerhafte Erinnerung wird das Gemälde sein, das der Künstler Carsten Gehring aus der Partnerstadt Enger schuf. Ein Geschenk neben vielen anderen, die Hanna zum Abschied entgegen nehmen konnte. Dann kam die neue Lichtensteiner Rosenprinzessin vorgefahren. Leah wurde zur neuen Rosenprinzessin gekürt.  An Rosen mangelte es nicht zum Rosenfest, das zum dritten Mal an der Alrowa stattfand.  Das nach der Wende ausgegrabene Rosenfest erinnert daran, dass es einst einen rosenzüchterverein gab und sogar eine Lichtensteiner Rose existiert.

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777 Jahre Wolkenburg wirft seine Schatten vorausWolkenburg - In Kaffeestuben-Atmosphäre wurden am 7. Juni Pressevertreter von Wolkenburgern begrüßt. Der Anlass: das Jubiläum 777 Jahre Wolkenburg. Gefeiert wird das am 23. und 24. Juni. Wie genau, gaben Mitglieder vom Festkomitee beim Pressegespräch bekannt. Eigentlich wollte man das 775. Jubiläum feiern, ging aber von dem Vorhaben ab, weil 2016 der Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna stattfand. Als 1991 das 750. Jubiläum gefeiert wurde, war das Organisieren noch um ein Vielfaches einfacher, es gab weniger Vorschriften und Auflagen. Die nehmen heutzutage so manchem die Lust, etwas auf die Beine zu stellen. Glück für Wolkenburg, dass das auf den Feuerwehrverein nicht zutraf, der zusammen mit dem Heimatverein und dem Förderverein des Schlosses anfing, das Fest zu organisieren. Ein Höhepunkt ist am 23. Juni der "Stehende Festumzug" mit 14 Stationen entlang der Festmeile. Das Festkomitee stellte ein Programm für alle Generationen auf die Beine. An dem Wochenende bringen sich auch andere Vereine mit ein. So veranstaltet der FV Wolkenburg ein Festturnier der E- und F-Jugend. Am stillgelegten Bahnhof finden Draisinefahrten des Eisenbahnvereins Hartmannsdorf statt.

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