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Freitag, 15.11.2019 (45.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Andreas Kretschels „Wendezeit – Zeitwende“Hohenstein-Ernstthal - Die Foto-Ausstellung aufzubauen, zog sich hin. Nicht, weil der Fotograf unschlüssig über das Was und Wie war, sondern weil Andreas Kretschel zwischendurch seinem Beruf nachging. Er ist Presse-Fotograf. Dass er als solches seine Brötchen verdienen wird, hat er wohl auch nicht gedacht, als er sich 1989 mit einem Fotoapparat ins Geschehen des Wendeherbstes stürzte.Denn für den damals 21jährigen war das Fotografieren nur ein Hobby. In den Geschichtsbüchern liest man von rund 70.000 Menschen, die am 9. Oktober 1989 in Leipzig dabei waren. Andreas Kretschel mittendrin. Spätestens nach dem 9. Oktober in Leipzig war der Damm gebrochen. Nach Leipzig gingen auch andernorts Demonstranten auf die Straße, so in Hohenstein-Ernstthal. Ein ganzes Land in Bewegung – mit Ereignissen, die sich überschlugen, und einem Andreas Kretschel, der all das mit seinem Fotoapparat festhalten wollte. Mit einem Gespür für besondere Momente dokumentierte er die Wende auch nach der Zeit der Demonstrationen. Es entstanden unzählige Fotos, die Geschichte mit vielen Geschichten erzählen. Ein Ausschnitt ist nun im Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum zu sehen. In Andreas Kretschels „Wendezeit – Zeitwende“ kann man bis 26. Januar 2020 im Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum eintauchen - dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr.

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Neuer Sportplatz in Wolkenburg2013 flutete die Zwickauer Mulde den Sportplatz am Mühlweg. „Land unter“ erlebte man hier nicht zum ersten Mal. Auf das nächste Mal wollte man nicht warten. Die Wolkenburger sollten allerdings nicht nur einen neuen Sportplatz, sondern zudem eine Sporthalle bekommen. Am 2. November wurde erst einmal der neue Sportplatz eingeweiht. Der wird von vielen Mannschaften des FV Wolkenburg genutzt werden. Neben den Fußballern gibt es noch andere Sportler in Wolkenburg, die vor allem die Turnhalle nutzen werden. Fertig ist die Turnhalle noch nicht ganz, aber die Umkleidekabinen konnten bereits von den Fußballern genutzt werden. Vor dem ersten Anpfiff in der Geschichte des neuen Sportplatzes verewigten sich die Spieler auf einem Fußball. Zu ihrem ersten Spiel empfing die Wolkenburger E-Jugend die Hellblauen vom TuS Pleißa. Es sollte eine torreiche Begegnung werden. 5 zu 5 stand es am Ende. Aber das erste Tor auf dem neuen Wolkenburger Fussballplatz schoss am 2. November ein Wolkenburger. Der wird mit seinem Tor in die Geschichte eingehen. Geschichte ist nun auch der alte Sportplatz. Der Abriss der alten Unterkunft und der Kegelbahn hat begonnen. Die Fläche wird vollständig entsiegelt und soll Grünland werden.

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„Die Mauer muss weg“ - Gedenkveranstaltungen in limbach-Oberfrohna„Die Mauer muss weg“ - unter diesem Motto fanden in Limbach-Oberfrohna zahlreiche Veranstaltungen anlässlich 30 Jahre Mauerfall statt. Am 1. November erinnerte man mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche an die Wendezeit 1989. An dem Abend kamen Zeitzeugen zu Wort. Pfarrer Reinhard Schnabel erinnerte an den Runden Tisch und die vielen Diskussionen, die an dem geführt wurden. Dr. Hans-Christian Rickauer erinnerte an die Kirchgemeinden verschiedener Konfessionen, die, als er 1989 nach Limbach-Oberfrohna kam, kaum Kontakte untereinander hatten. Der 50. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges, der 1. September 89, war Anlass, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst zu veranstalten. Die Zusammenarbeit setzte sich im berühmten Herbst 89 fort. An die Demonstrationen in Limbach-Oberfrohna erinnerte Peter Siegel. 30 Jahre später, am 1. November, wurden wieder Kerzen angezündet, um mit ihnen zum Rathaushof zu ziehen. Es folgten mit rund 150 Teilnehmern weniger Menschen, als zur ersten kleinen Demonstration 1989 in Limbach-Oberfrohna. 2019 versammelte man sich an der vor ein paar Jahren eingeweihten Stele im Rathaushof. Neben dem Gottesdienst in der Stadtkirche und dem Kerzenmarsch zum Rathaus am 1. November gab es bereits am 29. Oktober im Kino ein Zeitzeugengespräch. Am 14. November findet um 19 Uhr im Kino eine weitere Veranstaltung statt - ebenso mit Zeitzeugen. Der Eintritt ist frei.

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Heimatstube ChursdorfIn der ehemaligen Chursdorfer Schule befindet sich die Heimatstube. Am 2. November hatten Interessierte von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung zur Dorfgeschichte zu besichtigen. Verantwortlich für die Heimatstube ist der Chursdorfer Heimatverein, der noch in diesem Jahr die Mitgliederzahl 15 knacken möchte. Wer Interesse hat, beim Heimatverein Chursdorf mitzuwirken, der soll sich einfach melden. Auch Sponsoren werden gesucht.

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52. Chemnitztalschau Der Rassegeflügelverein Chemnitztal Auerswalde-Claußnitz und Umgebung lädt am 23. und 24. November zur 52. Chemnitztalschau ein. In der Technikhalle am ehemaligen Rittergut Auerswalde werden 400 Tiere der verschiedenen Rassen gezeigt. An die allgemeine Rassegeflügelschau ist die Werbeschau der Rasse Elsterkröpfer angeschlossen. Die Besucher erhalten außerdem von den Züchtern Einblicke in das Hobby Rassegeflügelzucht. Wer sich mehr für Rasse-Kaninchen interessiert, kann schon eine Woche vorher, am 16. und 17. November, die Ausstellung im Freizeitzentrum Tauscha besuchen. Der Rassekaninchenzuchtverein S405 Penig und Umgebung zeigt hier seine prächtigen Zuchttiere.

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Ehemaligen-Teffen des VfL05Das Hohenstein-Ernstthaler Gasthaus „Zur Zeche“ war am 2. November Veranstaltungsort für ein großes Ehemaligen-Teffen – organisiert von einer Handvoll ehemaliger aktiver VfL05er, die allerdings viel Unterstützung erhielten. 14 Uhr eröffnet, herrschte gleich zu Beginn großer Andrang. Für alle Ehemaligen ein Wiedersehen, das Freude machte. Allesamt schwelgten sie in alten Erinnerungen. Dass vieles Vergessene ins Gedächtnis zurückkam, lag auch an den Dokumenten, Fotos und Exponaten, die die Organisatoren extra für diesen Tag zusammengetragen hatten. Damit das Ehemaligen-Treffen ein gelungenes wird, begann man schon vor Monaten mit der Vorbereitung. Die große Resonanz zum 1. Ehemaligen-Treffen ist Anlass für die Macher, schon an die Fortsetzung zu denken:

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Rennpappen-TreffenHohenstein-Ernstthal - 30 Jahre nach der Wende - Trabis, wo das Auge hinblickte. Einer schöner als der andere. Man kann auch sagen: Totgesagte leben länger. Das Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum veranstaltete am 26. Oktober ein Rennpappen-Treffen. Die Resonanz war überwältigend. Um bei dem Treffen dabei zu sein, legte mancher einen weiten Weg zurück. Es gab viel zum Schauen und noch mehr zum Fachsimpeln. Rennsport mit dem Trabi, das ist ein Kapitel für sich. In Hohenstein-Ernstthal wurden zahlreiche Piloten begrüßt, die an dieser Geschichte mitschrieben. Neben viel trabitypischen standen im Museumshof auch Mobile, die nur wenig vom Trabant haben. Man hätte noch Stunden damit verbringen können, mit den Fahrern und Konstrukteuren über Trabant und Rennsport zu plaudern. Das ruft nach einer Fortsetzung des Rennpappen-Treffens.

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Handarbeit bei denDie Holzkunst-Manufaktur Gahlenz veranstaltete am letzten Oktoberwochenende zwei Schautage und bot so an Holzkunst Interessierten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Am spannendsten war natürlich, wie die Figuren gefertigt werden. Man durfte den Mitarbeitern über die Schulter schauen, die noch vieles in traditioneller Hand-Arbeit fertigen. So, wie es beim Design Traditionelles und Modernes gibt, hat man das auch in den Werkstätten. Neben der vielen Handarbeit von den Mitarbeitern kommen in der Produktion auch hochmoderne Maschinen zum Einsatz - für die Holzkunst aus dem Erzgebirge. Für die Besucher ein interessanter Wochenendausflug, der auf besondere Weise für Vorfreude auf die Weihnachtszeit sorgte.

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VfL 05 verlor Heimspiel gegen TV Askania Bernburg1 zu 1 stand es zur Halbzeitpause auf dem Hohenstein-Ernstthaler Kunstrasenplatz am Hot-Sportzentrum. Der VfL 05 empfing am 26. Oktober den TV Askania Bernburg. Nach 9 Oberliga-Spielen in der Saison 2019/20 hatten beide Teams noch nicht sonderlich viele Punkte auf dem Konto vorzuweisen. Bernburg 3 und der VfL05 5. Nur Martinroda hatte mit einem Punkt noch weniger. Es ging also um die Wurst. In der 1. Halbzeit war Bernburg in der 7. Minute in Führung gegangen. Dem VfL05 gelang dann in der 44. Minute der Ausgleich. Wieder alles offen, starteten die Gastgeber offensiv in die 2. Halbzeit. Große Teile des Spiels fanden in der Bernburger Hälfte statt. Der VfL 05 zeigte sich kämpferisch - aber vor dem Tor ohne nötigen Biss. Die Gäste waren dagegen kaltschnäuzig – Marc Plewa in der 55. Minute: Tor - 2 zu 1 für die Gäste . Der VfL05 drängte weiter nach vorn, jedoch ohne Erfolg. Die Laune vom Couch Steve Dieske wurde immer schlechter. So schlecht, dass er sich im Anschluss nicht vor der Kamera äußern wollte. Bernburgs Trainer Tobias Donath hatte dagegen allen Grund zur Freude. Das Konzept der Gäste ging auf.

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Eislaufbahn in Burgstädt?Zum Burgstädter Stadtadvent soll es in diesem Jahr etwas Neues geben. Der Gewerbe- und Handelsverein Burgstädt möchte eine Eislaufbahn mieten, um mit der vom 13. bis 29. Dezember den Markt zu beleben. Ins Boot geholt hat sich der Verein die Stadtverwaltung und die ABS. Um die Eintrittsgelder für die Eislaufbahn so gering wie möglich zu halten, werden noch Sponsoren und Spender gesucht. Wer das Projekt unterstützen möchte, soll sich einfach beim Gewerbe- und Handelsverein Burgstädt melden. Die Kontaktdaten findet man unter www.gewerbeverein-burgstaedt.de .


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