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Freitag, 07.05.2021 (18.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

SchornsteinsanierungHoch hinaus mussten die Pressevertreter, die am 27. April beim Richtfest am Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna dabei sein wollten. Das Richtfest galt der neuen Turmhaube auf dem alten Industrieschornstein. Mit der denkmalgerechten Sanierung wurde die Leipziger Schornsteinbaufirma Wilfried Becker beauftragt, eine Spezialbaufirma, die sich in ganz Deutschland Industrieschornsteinen widmet. Mit der Haube wird eine Wetterfahne aufgesetzt. An den Arbeiten beteiligt: der Kunstschlosser Karsten Ackner. Für die nunmehrige Sanierung wurden alte Bauunterlagen herangezogen. Die jetzigen Arbeiten kosten 80.000 Euro. .Eine Zeitkapsel füllte man mit aktuellen Dokumenten und verschiedenen Kleinigkeiten, damit in ferner Zukunft Archäologen etwas finden, worüber sie sich freuen und vielleicht auch wundern können. Dann wurde die Kapsel verschlossen und Wilfried Becker stieg die Esse hinauf, um sie im Inneren des Schornsteins zu montieren. Mitte März hatte man mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Die Fertigstellung ist für Mitte Mai geplant.

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ImageMan folgte ihm durch die langen Rathausgänge hinunter in den Keller. Es war so ziemlich das letzte Mal, dass Christian Kirchner sein Reich betrat. „Sein Reich“ ist nur wenig übertrieben. Limbach-Oberfrohnas Stadtarchivar „regierte“ - in Anführungsstrichen - hier 16 Jahre und machte das Stadtarchiv zu dem, was es heute ist. Einmal an der Quelle, hat der Archivar auch zur Stadtgeschichte publiziert. Hinzu kamen die Archive der eingemeindeten Ortsteile und auch das Verwaltungsarchiv wächst von Jahr zu Jahr. Mehr Akten, mehr Anfragen nach Einsicht. Moderne Technik erleichtert dabei so einiges, auch im Archivwesen. Man sagt ja immer, wenn es am schönsten ist, dann soll man aufhören. Christian Kirchner hört als Stadtarchivar in Limbach-Oberfrohna auf. Er geht zurück nach Thüringen und wird als Archivar eine Stufe höher - auf Landesebene – arbeiten. Sein Nachfolger in der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna ist der Chemnitzer Heiko Bohmann, Historiker und Diplom-Archivar.

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Frühlingsfrischemarkt in NiederfrohnaAm 24. April lud die Tierpension Niederfrohna in der Zeit von 10 bis 16 Uhr zum traditionellen Frühlingsfrischemarkt ein. Für die Besucher galt es, die üblichen Corona-Regeln - Abstand halten, Maske auf – einzuhalten. Auch die Organisatoren hatten alles Notwendige vorbereitet, damit sich die Nutzer des Marktes nicht zu nahe kommen. Das hieß unter anderem, das man sich nicht, wie in Vor-Corona-Zeiten, gemütlich niederlassen konnte. Rindergulasch mit Klößen und Rotkohl gab es nur zum Mitnehmen. Genauso die verschiedenen Fischspezialitäten vom Räucherfisch-Mobil. Wer seinen Wochenendeinkauf tätigte, hatte reichlich frisches Obst- und Gemüse zur Auswahl. Dazu noch vieles anderes an Lebens- und Genussmitteln. Ein großes Angebot gab es zudem in Sachsen Balkon-, Blumen- und Gemüsepflanzen. Auch mit Sämereien, Erde sowie Futtermittel konnte man sich eindecken.

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Corona-Testzentrum jetzt auch im StadthausNachdem Anfang Februar in Limbach-Oberfrohna im Ärztehaus Ludwig-Richter-Straße ein Corona-Testzentrum öffnete, kann man sich mittlerweile auch an anderen Orten in der Großen Kreisstadt schnelltesten lassen. So seit 16. April im Stadthaus Jägerstraße. Die Tests sind kostenlos und ohne Voranmeldung möglich. Die Chipkarte muss mitgebracht werden und selbstverständlich die Maske. Getestet wird hier Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 8 bis 12 Uhr. Ein weiteres Testzentrum befindet in der Stadthalle. Zugang erhält man über den Seiteneingang Jägerstraße. Getestet wird hier Montag bis Freitag von 7 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Samstag von 8 bis 13 Uhr. Das Test-Ergebnis kann man nach rund 20 Minuten per App abrufen oder sich vom Testteam ausdrucken lassen. In den Testzentren können nur symptomlose Menschen getestet werden. Wer Krankheitssymptome hat, muss zum Arzt gehen.

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Ausstellung Timm StützDass das Hohenstein-Ernstthaler Rathaus nicht nur Sitz der Stadtverwaltung ist, sondern zudem Veranstaltungsort für kulturelle Angebote, das ist bekannt. Wegen der Corona-Pandemie ist es kulturell etwas ruhiger geworden, aber nicht still. Seit der 3. Aprilwoche befindet sich eine neue Ausstellung im Treppenhaus. „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ - anders ausgedrückt: Karl May und Timm Stütz treffen aufeinander. Timm Stütz, 1938 in Dresden geboren, arbeitet seit 1986 als Fotograf und Publizist. Der Karl-May-Haus-Chef André Neubert hat Anteil daran, dass die Ausstellung nun hier zu sehen ist. Auch zu den Texten kann man sich seine Gedanken machen - die Bilder sind ein Vorschlag, welchen Weg man mit seinen Gedanken einschlagen kann - aber nicht muss. Einer der Initiatoren des Text-Foto-Projektes war Hartmut Wörner, der, weil es coronabedingt keine traditionelle Ausstellungseröffnung geben konnte, per Post ein Grußwort in die Karl-May-Geburtsstadt sendete. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es zur Zeit Einschränkungen für den Rathaus-Besucherverkehr. Zugang zu den Ämtern erhält man nach Anmeldung. 

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Schnelltest-ZentrumMit der gesetzlichen bundeseinheitlichen Corona-Notbremse musste das Öffnungs-Modellprojekt in Augustusburg beendet werden. Zu dem gehörte ein Schnelltest-Zentrum auf dem Parkplatz von Rosts-Wiesn. Das Testzentrum bleibt bestehen. Wer für das bereits einen QR-Code erhalten hat, kann den weiternutzen. Wer einen solchen Code benötigt, hat die Möglichkeit, sich im System online anzumelden oder sich über die Augustusburger Touristinformation unter Telefon: 037 291 – 39 550 registrieren zu lassen. Unter Vorlage des Ausweises erhält man einen Ausdruck, mit dem man sich testen lassen kann. Getestet wird Montag, Mittwoch, Donnerstag von 9 bis 14 Uhr. Dienstag und Freitag von 13 bis 18 Uhr. Samstag und Sonntag von 9 bis 14 Uhr.

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Kuratoriumsvorsitzender Dr. Matthias RößlerFrankenberg - Nachdem das Kuratorium „Tag der Sachsen“ in einer Sondersitzung am 8. April einstimmig beschloss, dass Frankenberg 2022 Ausrichterstadt für Sachsens größtes Volksfest sein soll, war am 24. April der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Matthias Rößler zu Gast in Frankenberg, um gemeinsam mit dem Bürgermeister Thomas Firmenich einen Baum zu pflanzen. Ausgesucht hatte man den Winterapfel Pilot. Eine sächsische Apfelsorte - aus Pillnitz stammend. .Vom 9. bis 11. September soll 2022 der 29. Tag der Sachsen in Frankenberg stattfinden. Die 29. Auflage fiel coronabedingt 2020 in Aue aus und kann 2021 auch nicht in Freital durchgeführt werden. Nun sind alle Augen auf Frankenberg gerichtet.

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Initiative StriegistalradwegHainichen - Zum Nationalen Radverkehrskongress am 27. und 28. April in Hamburg stellte der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Nationalen Radverkehrsplan 3.0 vor – die Radverkehrsstrategie des Bundes bis 2030. Anlass, zu fragen, was zum Beispiel aus dem Projekt Striegistal-Radweg geworden ist - auf der ehemaligen Bahnstrecke Hainichen – Roßwein. Ende 2010 hatte sich die Initiative Striegistalradweg gegründet, um zu helfen, das Projekt voranzutreiben. 2021 landet man vom Radweg aus Hainichen kommend noch nicht einmal mehr auf dem Bahndamm, sondern in einem Urwald. Große Enttäuschung bei den Mitgliedern der Initiative Striegistalradweg. Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger präsentierte einen Packen Akten-Ordner. Bei 1600 notwendigen Unterschriften freut man sich nach der 1599., dass es gleich geschafft ist. Was den Ausbau des Radweges anbelangt, ist ein Ende noch nicht in Sicht.

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„Kindertagesstätte am Hohen Hain“Die Baustelle „Kindertagesstätte am Hohen Hain“ in Limbach-Oberfrohna war am 14. April Treffpunkt für einen Presserundgang. Der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel, der Bona-Vita-Chef Dr. Helge Walter und der Bauleiter Jan Linkenheil gaben Auskunft zum Bauprojekt. Eine Sanierung wurde notwendig aufgrund von Brandschutz- und Hygieneproblemen. Dabei wurde die KiTa nicht nur ertüchtigt, sondern mittels Anbau auch vergrößert. Erste Pläne für die Sanierung und Erweiterung der KiTa entstanden 2015/16. Eine Sanierung war nicht nur notwendig, weil die Bau-Substanz in die Jahre gekommen war, sondern sich zudem die Anforderungen an eine Kindertagesstätte geändert haben. Der Aufbau hat die Besonderheit, dass nichts massiv ist. Viel Holz wurde verbaut und Trockenbauwände eingezogen. Das Holz hat den Vorteil, dass es nicht nur gestalterisch Akzente setzt, sondern an den Seitenwänden als Regalgerüst dienen wird. Neben dem Aufbau gibt es einen Anbau. Durch die Erweiterung bieten sich zudem mehr Möglichkeiten für die Arbeit mit den Kindern. Wie die Kindertagesstätte im Juni aussehen wird, kann man sich schon jetzt sehr gut vorstellen, denn der Innenausbau läuft auf Hochtouren. Kann man nur hoffen, dass Corona eine Öffnung verhindert. Auch im Außengelände schreiten die Arbeiten voran. Es entsteht unter anderem eine große Terrasse, die von allen unteren Betreuungsräumen betreten werden kann.

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