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Sonntag, 03.07.2022 (26.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Dorffest in PleißaAm 4. Juniwochenende herrschte in Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Pleißa ein buntes Treiben auf dem Festplatz. Anliegen des traditionellen Dorffestes ist es, viele Generationen geemeinsam feiern zu sehen. Hauptorganisator ist der Heimatverein Pleißa, der dabei von vielen unterstützt wird. Die Freiwillige Feuerwehr mittendrin, die auch in diesem Jahr wieder für einen Teil der Getränke und Speisenversorgung verantwortlich war. Die berühmte Gulaschkanone durfte da nicht fehlen. Neben Kesselgulasch wurde aus der Pulled Pork angeboten – gezupftes Schweinefleisch mit Weißkrautsalat. Mal etwas Neues für die Dorffest-Besucher. Damit die gern wieder kommen, dürfen neue Ideen nicht fehlen, erst recht nicht nach fast 30 Jahren. Liebgewonnenes wird dabei natürlich nicht über Bord geworfen. Fast 30 Jahre Dorffest in Pleißa - so mancher der heutigen Erwachsenen ist hier sozusagen groß geworden. 

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Bergquartal-Fest in WolkenburgManchmal schauen Leute in Limbach-Oberfrohna und der Umgebung komisch, wenn man sie mit „Glück auf!“ begrüßt. Ja, die Gegend ist nicht das Erzgebirge, aber: zum Beispiel in Wolkenburg gab es schon Bergbau, da war das Erzgebirge in vielen Teilen noch Miriquidi – Dunkelwald. Das war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Von der Geschichte des Bergbaus in Wolkenburg erzählen nicht nur die Stollen und Schächte, die wiederentdeckt wurden.  Zu Gast waren an dem Tag ebenso die Oldtimerfreunde aus Langenchursdorf und noch andere, die ihre Landwirtschaftsmaschinen präsentierten.

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Sommerfest im StadtgartenIn Hohenstein-Ernstthals grünem Kleinod im Stadtzentrum – im Stadtgarten – fand am 24. Juni ein Sommerfest statt, zu dem der Feuerwehrverein einlud. .Wie bei anderen Veranstaltungen im Stadtgarten wurde es auch zum Sommerfest gemütlich. Die Musik machte die Band Rock@, die auch schon zu anderen Gelegenheiten hier auf der Bühne stand. Der Eintritt zur Veranstaltung war frei und den Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf verwendet der Feuerwehrverein Hohenstein-Ernstthal für seine Arbeit, die der Freiwilligen Feuerwehr zu Gute kommt. Der Verein zählt rund 100 Mitglieder – von jung bis alt. Wer Interesse hat: einfach hingehen und sich informieren, die Mädels und Jungs beißen wirklich nicht – nicht in Hohenstein-Ernstthal und genauso wenig bei den anderen Wehren und deren Vereine in der Region. Davon konnten sich einmal mehr die überzeugen, die am 24. Juni zu Gast beim Sommerfest im Hohenstein-Ernstthaler Stadtgarten waren.

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ImageSelbst aus Basdorf – viele Grüße nach Brandenburg – reiste man an, um mit dem SV Fortschritt Lunzenau ein großes Fussballfest zu feiern. Am 24. Juni liefen kurz vor 19 Uhr die Mannschaften ein. Für den Chemnitzer FC war es nicht das erste Spiel in der kleinen Stadt an der Mulde. Damals war der CFC mit dem Trainer Gerd Schädlich, der in diesem Jahr am 29. Januar verstarb, hier zu Gast. Am 24. Juni reisten die Himmelblauen mit Christian Tiffert an, der seit 1. März Cheftrainer bei den Chemnitzern ist. 2013, als das 22 zu 0 gegen Lunzenau erzielt wurde, spielte der CFC in der 3. Liga. Diesmal traten die Jungs als Teil der Regionalliga Nordost an. Die Gastgeber spielen nach wie vor in der Mittelsachsen-Klasse, heißt in der 9. Liga – die Favoriten-Rolle war damit klar. Gewettet werden brauchte also nicht darauf, wer gewinnt, sondern wie das Ergebnis 2022 aussehen wird. Die Lunzenauer wollten nicht wieder 22 Tore kassieren. Taten sie am Ende auch nicht, weil sie mitunter Glück hatten, aber auch den Keeper Lenny Rauscher, der mehr als einmal ausgezeichnet parierte. Viele Tore fielen trotzdem zugunsten der Gäste, die die Begegnung als Vorbereitungsspiel für die kommende Saison nutzten. Ein weiterer Termin war für sie der 2. Juli – 15 Uhr beim TV Oberfrohna. Dieser Verein feiert übrigens vom 8. bis 10. Juli das 160. Vereinsjubiläum. Das Spiel gewann am Ende der Chemnitzer FC mit 16 zu 0 – zur Halbzeitpause stand es 9 zu 0. Vielleicht gelingt dem SV Fortschritt Lunzenau bei der nächsten Begegnung der Ehrentreffer.

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Heavy 24Das Event-Team aus Kändler trat am 25. Juni zur Fotosession an - auch um die neue Sportbekleidung zu präsentieren, aber hauptsächlich für die Geschichtsbücher, denn nach zwei Jahren Corona-Trubel hieß es endlich wieder ganz normal - Heavy go! Punkt 12 Uhr fiel der Startschuß. Ein Team, das fast seit Anbeginn mit dabei ist, ist das Event-Team aus Kändler. Gefahren ist das schon in allen Mannschaftsgrößen. In diesem Jahr ging es mit einem 8er-Team und einem 2er-Team an den Start. Beim Kids-Race gewann in der Altersklasse 6 bis 8 Helene Wrazidlo, die Enkelin eines Event-Team-Mitglieds. Das 2er-Event-Team erreichte den 16. Platz von 43 gestarteten, das 8er-Event-Team mit 58 Teamrunden den 10. Platz von insgesamt 18 Teams. Das viertplatzierte Team hatte gerade mal 3 Runden mehr als das Team aus Kändler geschafft – es ging also sehr eng zu. Das Event-Team hätte den 4. Platz schaffen können, allerdings fiel Felix Schildan ein paar Stunden aus, weil er einen unaufschiebbaren Termin in Stangendorf hatte. Dort fand das Kreispokalfinale FSV Limbach-Oberfrohna gegen TV Oberfrohna statt. Limbach gewann gegen Oberfrohna 3 zu 2. Felix Schildan war ein Torschütze und durfte so mit seinem Verein den Kreispokal feiern, allerdings nicht sehr intensiv, weil am Stausee Oberrabenstein das Event-Team auf seine Unterstützung wartete. Wenn es im nächsten Jahr nicht solche Terminüberschneidungen gibt und das Team aus Kändler wieder gut drauf ist, dann könnte es 2023 Platz 4 oder vielleicht sogar noch mehr werden. Aber: die anderen Teams wollen auch gewinnen. In der 8er-Team-Wertung gelang das in diesem Jahr mit 69 Runden der Radfabrik vor Teeg-Kamine mit 68 Runden und Team Fit4Stein-bikes mit 67 Runden.

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100 Jahre Fussballverein WolkenburgEine lange Fußballwoche erlebte Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Wolkenburg – der Fussballverein Wolkenburg feierte vom 17. bis 26. Juni das 100jährige Bestehen. Den vorletzten Tag der Festwoche eröffneten am Morgen die Wolkenburger D-Junioren, die sich Teams aus der Region für ein Turnier eingeladen hatten, so wie auch die anderen Wolkenburger Mannschaften auf dem Rasen zum Wettkampf gegen zahlreiche Vereine antraten. Eine Woche voller Höhepunkte. Interessant ist die Geschichte des FV Wolkenburg, der heute seine größte Mitgliederzahl erreicht hat. Dazu muss man sagen, dass nach 1990 mit der Schließung von Betrieben in Wolkenburg viele Arbeitsplätze in dem Ort verlorengingen - sozusagen rund 70 Jahre später ein Knick in die andere Richtung. Durchgestanden wurden ebenso andere Krisen, so jüngst die Corona-Pandemie, die bei manchen Vereinen für Mitgliederschwund sorgte. Auch weitere negative Ereignisse schadeten dem Verein nicht – nach dem Hochwassers 2013, das den Sportplatz am alten Standort überflutete, hat Wolkenburg seit November 2019 einen neuen Fußballplatz und dazu seit September 2020 eine neue große Turnhalle. Wehmütig hat sicher so mancher den Abriss der alten Anlage verfolgt, mit der zahlreiche Erinnerungen verbunden sind, aber, da sind sich alle einig, am neuen Standort ist vieles komfortabler und Feste lassen sich hier genauso feiern, wie auf der anderen Seite der Mulde. .

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Fest der VielfaltIn Hainichen fand am 25. Juni ein Fest der Vielfalt statt. Seit dem letzten Fest ist nicht nur Corona passiert, sondern es herrscht wieder Krieg in Europa - was man auch dort merkt, wo keine Bomben falle: eine Preissteigerung folgt der nächsten. Man merkt es ebenso an den Ukrainern, denen man seit einigen Monaten an vielen Orten in der Region begegnet. Menschen, die vor dem Krieg flüchteten. Dieses Fest sollte es Ukrainern ermöglichen, für einen Tag ihre Sorgen zu vergessen. Der Verein Communitas, der sich hier engagiert, wurde bereits 2013 gegründet. Als Gäste konnten auch der Oberbürgermeister Dieter Greysinger und der scheidende Landrat Matthias Damm begrüßt werden, die sich über die Arbeit des Vereins Communitas informierten. Ursprünglich wurden die Hilfstransporte für Litauen ins Leben gerufen, später kam der Kosovo hinzu und ebenso die Ukraine. Die Hilfe für die Ukraine ruhte ab 2017 aufgrund der komplizierter gewordenen Zollbestimmungen und wurde nun nach dem Einmarsch der russischen Truppen neu aktiviert. Den Krieg vergessen machte wenigsten für ein paar Stunden das Fest der Vielfalt in Hainichen.

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neu gestaltete KriegsgräberanlageAuf dem Friedhof an der Hohensteiner Straße in Limbach-Oberfrohna wurde am 23. Juni die neu gestaltete Kriegsgräberanlage übergeben. 2017 erhielt die Firma May den Auftrag, die Anlage neu zu konzipieren. In 104 Gräbern, davon 92 Einzelgräber und 12 Sammelgräber, fanden 136 Menschen ihre letzte Ruhestätte. So mancher hatte sein Leben noch vor sich. Schlau scheint die Menschheit nicht geworden zu sein. Es sterben noch immer sehr viele auf Schlachtfeldern für die Machtinteressen von nur sehr wenigen.                                                                         


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Gerd Härtig und Jens KühnertMitten im Wald wurde am 23. Juni ein Vertrag unterzeichnet – es war nix Geheimes. Limbach-Oberfrohnas Oberbürgermeister Gerd Härtig sowie Jens Kühnert vom Kreisjagdverband Glauchau/Hohenstein-Ernstthal unterzeichneten eine Vereinbarung – die Tafeln betreffend, die im Hintergrund zu sehen sind. Die Tafeln wurden anlässlich des Tages der Sachsen in Limbach-Oberfrohna 2016 mit Fördermitteln aus der Jagdabgabe beschafft. Die sieben Schau-Tafeln informieren unter anderem, warum gejagt wird, wie sich das Jagen im Laufe der Zeit wandelte und selbst über die Vierbeiner, die Jäger in den Wald begleiten

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Schloss WolkenburgNachdem das Ausstellungsjahr auf Schloss Wolkenburg aufgrund der Umstände nicht so starten konnte, wie es geplant war, wird nun alles nachgeholt. Bei einem Pressegespräch am 22. Juni informierte die Leiterin der Städtischen Museen Limbach-Oberfrohna, Dr. Barbara Wiegand-Stempel, was die Besucher in den nächsten Monaten erwartet. Doch zuvor stellte sie Henriette Lenk, eine neue Mitarbeiterin vor. Um Wolkenburg geht es in der Ausstellung, die am nächsten Tag aufgebaut wurde - auf die die Pressevertreter aber schon einen Blick werfen durften. Es handelt sich um Bilder von Katharina von Einsiedel, die als letzte Gräfin bis 1945 auf Schloss Wolkenburg lebte. Dass diese Bilder nun auf Schloss Wolkenburg gezeigt werden können, ist eine längere Geschichte. Die Bilder, die der Heimatverein zur Verfügung stellte, entdecke z.B. Familie Kaminski 2015 während Recherchearbeiten beim ehemaligen Colditzer Museumsdirektor Breuer. Wesentlich jünger sind die Kunstwerke, die unter dem Titel: "Spitzen, Stoffe, Falten - Die Gemälde der Sammlung Einsiedel im Dialog mit Bildern von Thomas Heinicke" zu sehen sind. 

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