Frost hatte sich über das Kunstwerk gelegt. Eines der letzten, die Teil des Purple Path wurden, der für das Kulturhauptstadtjahr 2025 geschaffen wurde und die Kulturhauptstadtregion verbinden soll. „Delicious Monsters“ - bei der Modellversion kam schon irgendwie die Frage auf, wie sich dieses Monster ins Stadtbild einfügen soll. Jetzt, da es an der in Limbach-Oberfrohna meist befahrenen Straße aufgestellt wurde, fängt es an, seine Köstlichkeit zu entwickeln, so wie die Wiese auf der „Delicious Monsters“ steht, denn auf der werden künftig Obstbäume und andere Gewächse groß werden. Gabriela Oberkofler aus Bozen, Südtirol, entwickelte das ...
Am 22. November hieß es „Disko im Dorf“ – was vor über 30 Jahren ringsherum noch eine ganz normale Angelegenheit war und nach und nach ausstarb, das erfuhr nun in Niederfrohna eine Wiedergeburt. Hier gibt es nun wieder Disko im Dorf - nicht wöchentlich, denn die „Disko im Dorf“ ist sozusagen von Privat gemacht. Nicht nur die Organisatoren freuen sich, wie der Andrang der Gäste schon bei den ersten zwei Auflagen zeigte. Um dem Publikum etwas zu bieten, wurde mächtig gerödelt. Am Abend vor der 3. Disko-im-Dorf-Auflage für die Erwachsenen, wurde zur Kinderdisko eingeladen.
Im ehemaligen Einkaufsmarkt an der Carl-Kirchhoff-Straße in Hartmannsdorf gab es am 22. und 23. November eine große Rassekaninchen-Ausstellung. Der Rassekaninchen-Züchterverein S211 Hartmannsdorf war wieder Gastgeber der Schau, die schon am Samstagvormittag viel Publikum anlockte. Der ehemalige Einkaufsmarkt ist optimal für die Kaninchenausstellung. Der Verein konnte auch viele neue Mitglieder gewinnen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Die Jugend ins Haus geholt wurde an dem Wochenende auch mit dem Kuchenbasar. Zur Ausstellung aktiv waren ebenfalls die Preisrichter, die die über 400 Tier bewerteten. Torsten Ludwig hatte mit seinen Prachtexemplaren abgeräumt.
In der 2. Novemberwoche wurde in der Kleinen Galerie in Hohenstein-Ernstthal eine neue Ausstellung aufgebaut. Die „Verborgene Erinnerung“ von André Uhlig aus Radebeul. Die früheren Zeiten spielen nicht nur eine Rolle, was die Technik des Kunstschaffens betrifft, sondern ebenso was den Inhalt des Geschaffenen angeht: verborgene Erinnerung. Das Aufgespürte hält André Uhlig direkt fest. Neben Kulturlandschaften sind in der „Kleinen Galerie“ Naturlandschaften zu sehen. André Uhligs Arbeiten sind auch ein Plädoyer, unsere Landschaften zu erhalten. Auch Hohenstein-Ernstthal kann man in André Uhligs Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ bis 25. Januar 2026 entdecken.
Für die, die sich für Heimatgeschichte interessieren, hat der Geschichtsverein Hohenstein-Ernstthal auch in diesem Jahr wieder Interessantes aufgestöbert und in einer besonderen Publikation zusammengefasst. Sie haben für 2026 wieder einen neuen Kalender herausgebracht. Dabei wird Geschichte in Musikgeschichten erzählt. Erwerben kann man ihn zum Beispiel zum Hohenstein-Ernstthaler Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember.
Die Kultband RB2 rockte am 8. November die Jahnturnhalle in Wüstenbrand. Mittlerweile eine Tradition. Selbst Limbach-Oberfrohna schaut vorbei, um gemeinsam mit Wüstenbrand zu feiern. Das DJ-Duo wechselte sich mit der Band ab, denn es wurde eine lange Nacht, auch 2025 für einen guten Zweck. Ein Ansinnen, das, schaut man sich die Partyhalle an, von vielen Seiten unterstützt wird. Ein guter Grund für weitere RB2-Nächte.
Gegen 11 Uhr begann sich am 11. November der Altmarkt in Hohenstein-Ernstthal mit Menschen zu füllen. Den Blick neugierig gen Rathaus gerichtet, warteten sie, was wohl passieren würde. Der Oberbürgermeister Lars Kluge wurde von seinem Amtssitz heraus auf den Platz geführt. In der Hand hatte er einen großen Schlüssel. Genau den sollte er den Narren vom Karnevalsclub Rot Weiß Hohenstein-Ernstthal übergeben, die um 11.11 Uhr die Rathaus-Macht übernehmen wollten. Eine traditionelle Zeremonie, für die der OB passend zurechtgemacht wurde.
Am 8. November wurde in Hainichens Stadtpark geputzt und gewerkelt. Kein neuer Anblick, sondern schon eine lange Tradition. Es wurden Frühblüher gepflanzt, Gehölz geschnitten und Unmengen Laub beräumt. Denn auch die Natur hinterlässt Spuren, die nicht unbedingt zur Verschönerung des Parks beitragen. Jung und Alt machten sich daran, die Aufenthaltsqualität in Hainichens grünem Kleinod wieder zu verbessern – zum Wohlfühlen für die, die gern im Stadtpark bummeln.
Schlange stehen hieß es am 8. November, um einen Sitzplatz im Sportforum Pflaumenallee in Hainichen zu ergattern. Der „Allgemeine Turnverein 1848 Hainichen“ veranstaltete an diesem Tag sein traditionelles und alle zwei Jahre stattfindendes Schauturnen. Der ATV Hainichen ist der älteste Verein der Stadt und zahlenmäßig auch einer der Größten. Am 08.11. zeigten die Mitglieder vom Vorschulalter bis zu den Senioren Elemente ihres Repertoires.
Die HSG Sachsenring empfing am 9. November im HOT-Sportzentrum die Handballer vom HV Grüna. Für die Gäste verlief die Saison in der Regionsoberliga bislang besser - 4 Spiele gewonnen, drei verloren. Dagegen hatten die Gastgeber erst zwei Spiele gewonnen und 4 verloren. Die SARI-Jungs hofften, den Heimvorteil nutzen und etwas reißen zu können. Aber irgendwie hatten sie keinen guten Tag erwischt. Bis zur 16. Minute fielen die Tore im Wechsel auf beiden Seiten. Grüna führte 12 zu 11. Dann begann allmählich der Abstand größer zu werden – zu Gunsten der Gäste.