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Freitag, 24.05.2019 (20.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Russentreffen in OberlungwitzOberlungwitz - Schlamm auf fast allen Wegen auf dem Festgelände an der Goldbachstraße in Oberlungwitz. Davon abschrecken liessen sich nur Weicheier. Die anderen waren an dem Wochenende vom 10. bis 12. Mai mittendrin beim 14. Russentreffen – dem verregneten Traktortreffen der besonderen Art. Manche kamen aus „gleich um die Ecke“, andere mit 280 km Anreise von ganz weit weg, aus dem Bördekreis. Wer mit eigenem Traktor anreiste, hatte wieder freien Eintritt. Man reiste aber auch mit anderen Fahrzeugen an. Aus dem erzgebirgischen Antonsthal mit einem Feuerwehroldtimer. Dass das Russentreffen in Oberlungwitz eine Topveranstaltung ist, hat sich schon lange herumgesprochen. Und doch sind immer wieder welche zum ersten Mal da. Beim Russentreffen wird gemeinsam gefachsimpelt und gefeiert. Teilweise kennen sich die Teilnehmer auch von anderen Veranstaltungen, zum Beispiel von der in Lindenau, im Westen von Schneeberg. Der Höhepunkt ist jährlich das Traktorpulling – bei dem der stärkste Russe gesucht wird. Diesmal wurde die Kampfbahn zwischenzeitlich abgedeckt, damit der Regen sie nicht zu sehr verschlammt. Neben den Traktoren, die um den Titel „Stärkster Russe“ kämpften, waren auch die am Start, die außerhalb der Wertung liefen. Beim 15. Russentreffen im kommenden Jahr darf 4 Tage gefachsimpelt und gefeiert werden, denn das findet 2020 vom 21. bis 24. Mai statt.

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 Professor Klaus Eulenberger und Gerd NötzoldDer Tierparkförderverein Limbach-Oberfrohna hatte am 9. Mai wieder zu einer Vortragsveranstaltung eingeladen. Bevor der Referent zu Wort kam, berichtete der Vereins-Vorsitzende Professor Klaus Eulenberger über einiges Neues. Vor allem über den vielen Nachwuchs, der über Ostern das Licht der Welt im Tierpark erblickte. Nachwuchs ist immer etwas Schönes – egal ob im Amerika Tierpark in Limbach-Oberfrohna oder im Zoo Leipzig, in dem der Gast des Abends beruflich tätig ist. Dort beschritt Gerd Nötzold den beruflichen Weg vom Assistenten zum Senior-Kurator. Was macht ein Kurator im Leipziger Zoo? In fast 4 Jahrzehnten ist da eine Menge zusammengekommen. Gerd Nötzold erzählte viel über die Arbeit mit den Tieren, aber auch mit den Menschen. Das Spannende an den Vortragsveranstaltungen mit Persönlichkeiten wie Gerd Nötzold ist, dass man auch manches Detail erfährt, das sich hinter den Kulissen abspielt.

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HSG Sachsenring vs SV NiederauHohenstein-Ernstthal - 16 zu 8 stand es nach Anpfiff der 2. Halbzeit am 11. Mai für die HSG Sachsenring. Der Letztplatzierte der Verbandsliga Staffel West empfing mit dem SV Niederau den Vorletzten der Verbandsliga Ost zum 1. Relegationsspiel. Der 8-Tore-Vorsprung war eigentlich kein schlechtes Fundament, auf das die Sachsenring-Herren hätten aufbauen können, aber leider funzte es in der 2. Halbzeit nicht so gut. Bei den Gästen umsomehr, die den Rückstand mehr und mehr abbauen konnten. Das Sachsenring-Team machte zu viele Fehler im Zuspiel und vergeigte so manches schon sicher geglaubte Tor. Hinzu kamen noch andere Unkonzentriertheiten, die der SV Niederau gnadenlos für sich zu nutzen wusste. Mit einem 7-Meter in der 52. Minute gelang den Gästen der 25 zu 25 Ausgleich. Noch 8 Minuten bis zum Abpfiff. Nervenaufreibende Minuten – in denen die HSG vorlegte und Niederau nachzog. 30 Sekunden vor Abpfiff gelang Niederau der 29 zu 29 Ausgleich. Und dann noch einmal die Sachsenring-Herren am Ball. Mit dem Abpfiff das letzte Tor: 30 zu 29 für die HSG Sachsenring. Einige Niederauer diskutierten mit dem Schiedsrichter, wurden aber von ihrem Keeper wütend zurechtgestutzt. Nicht ganz zufrieden war ebenfalls der HSG-Trainer Thomas Sabin.

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Vortrag zum ThemaDer Geschichtsverein Hohenstein-Ernstthal lud am 10. Mai ins Textil- und Rennsport-Museum ein. Es ging nicht um Textil- und auch nicht um Rennsportgeschichte, sonder um Freimaurerei. Die Loge „Zur Harmonie“ Hohenstein, jetzt Chemnitz, wurde 1799 gegründet. Das 220. Jubiläum war Anlaß für eine Vortragsveranstaltung. Einblick in die Geschichte der Hohensteiner Loge gab Enrico Schüppel. Unter anderem erinnern noch Straßennamen wie Logenstraße oder Logenberg an die Zeit. Auch auf dem Christophorie-Friedhof begegnet man der Freimaurerei. So gehörte der Loge „Zur Harmonie“ der 1. Chemnitzer Oberbürgermeister Dr. Wilhelm Andre an, der hier begraben liegt. Einer der Initiatoren der Logengründung in Hohenstein war Johann Gottfried Landgraff. Er wirkte in der Stadt unter anderem als Stadtrichter. Der Logen-Treffpunkt wanderte von Hohenstein nach Oberlungwitz und wieder zurück. 1806 kaufte die Loge in Hohenstein das Rote Vorwerk, um hier das Logenhaus zu errichten. Ein Jahr später wurde es seiner Bestimmung übergeben. Vom einstigen Schmuckstück ist nicht mehr viel übrig geblieben. Die Freimaurer-Loge traf sich vielleicht hinter verschlossenen Türen, wirkte aber nach außen sichtbar karitativ. Sie gründete eine Armenkasse, eine Witwen- und Waisenkasse und zahlreiche Stiftungen. Am Ende herrschte bei der Loge „Zur Harmonie“ auch Geldmangel. Die nächsten Veranstaltungen zum Thema Freimaurer finden am 21.06. und am 23.08. jeweils um 19:00 Uhr statt. Informieren über die Termine des Geschichtsvereions kann man sich unter: www.geschichtsverein-hohenstein-ernstthal.de.

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Sport statt GewaltBereits zum 18. Mal hieß es in Limbach-Oberfrohna „Sport statt Gewalt“. Am 10. und 11. Mai kämpften in der Großsporthalle Kinder und Jugendliche bei einem Badminton-Turnier um beste Platzierungen. Während am Freitag die Älteren am Netz kämpften, gehörte die Sport-Halle am Samstag den jüngeren Jahrgängen. Der Streetworker Heiko Schönherr hatte einen Tisch mit reichlich Info-Material vorbereitet. In den nächsten Monaten ist Heiko Schönherr in Limbach-Oberfrohna mit dem Infostand unter anderem beim Marktlauf, der Sportabzeichentour sowie vor den Schulen präsent. Auf die Beine gestellt wurde das Badmintonturnier „Sport statt Gewalt“ auch in diesem Jahr von der Stadt Limbach-Oberfrohna, den Streetworkern des Jugendhauses sowie der SG Bräunsdorf.

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Neue Sonderausstellung im Textil- und RennsportmuseumIm Hohenstein-Ernstthaler Textil- und Rennsportmuseum wurde in der 3. Mai-Woche von der Museumsleiterin Marina Palm eine neue Sonderausstellung aufgebaut. Die trägt den Namen "Aus dem Nähkästchen geplaudert". Dabei wird umfangreich dokumentiert, Welche Atbeiten Mädchen - und Frauenhände über viele Generationen geschaffen haben. Handarbeitstechniken gibt es ein große Vielzahl. Einblick erhält man in der neuen Sonderausstellung. Integriert wurden außerdem Exponate aus verschiedenen großen Privat-Sammlungen.

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Neuer MTW für die FFW St. EgidienBei der Freiwilligen Feuerwehr St. Egidien sah man am 3. Mai freudestrahlende Gesichter – zur offiziellen Übergabe ihres neuen Mannschaftstransportwagens.  Die Anschaffung wurde notwendig, weil das alte Fahrzeug im Oktober 2018 aufgrund eines Getriebeschadens zum wirtschaftlichen Totalschaden wurde. Die Gemeinde hatte sich ein Budget gesetzt und sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umgeschaut. Um das notwendige Auto zu finanzieren, ging man bei der Parkplatzbefestigung einen Kompromiss ein. Die Gemeinde startete eine Ausschreibung, den Zuschlag erhielt das Lichtensteiner Autohaus „Motor Lichtenstein“ . Das Fahrzeug ist Baujahr 2015 und hat 28.000 Kilometer auf dem Tacho. Die Anforderungen, um eine Zulassung für solch ein Einsatzfahrzeug zu bekommen, sind nicht gering. Um den MTW einsatztauglich zu machen, arbeitete das Lichtensteiner Autohaus mit anderen Firmen zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Egidien durfte den MTW schon vor der offiziellen Übergabe in Empfang nehmen.

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BallonfestChemnitz - Vom 17. bis 19. Mai findet im Chemnitzer Küchwald das 15. Ballonfest statt. Über das Programm gaben bei einem Pressegespräch am 7. Mai die Organisatoren von der Chemnitzer Parkeisenbahn und vom Tutti-Frutti-Team Auskunft. Es gibt nicht nur volles Rummelprogramm, sondern im Mittelpunkt stehen die Ballons. Die, mit denen Fahrten unternommen werden, starten, je nach Witterungsbedingungen, Freitag bis Sonntag ab ca. 19 Uhr. Am Tag steigen die Modellballons auf. Neben dem Ballonglühen am Samstagabend wird auch ein großes Feuerwerk gezündet. Am Sonntag gibt es besonders viel Programm für Familien mit Kindern. An musikalischem Bühnenprogramm wird es an den drei Tagen ebenfalls nicht fehlen. Auch die Parkeisenbahn fährt täglich, teilweise im Zwei-Zugbetrieb, mit der Dampflokomotive und einer Diesel-Lok. Informieren über das umfangreiche Programm zum 15. Ballonfest kann man sich unter anderem unter ballonfest-chemnitz.de.

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VfL05 Hohenstein-ErmstthalDer Meister der Futsal-Regionalliga Nordost VfL05 Hohenstein-Ermstthal empfing am 4. Mai im Hot Sportzentrum den Vizemeister im Norden FC St. Pauli Sala – zum Viertelfinal-Hinspiel der Deutschen Futsal-Meisterschaft 2019. Bevor angestoßen wurde, gab es für die Gastgeber zwei Auszeichnungen. Michal Belej wurde als bester Torschütze in der NOFV-Futsal-Regionalliga 2018/19 ausgezeichnet. Außerdem konnte der Kapitän Christopher Wittig für den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal den Fair-Play-Siegerpokal der Futsal-Regionalliga-Saison entgegen nehmen. Über 500 Zuschauer verfolgten das Spiel, bei dem die Gäste aus Hamburg sich mehr in der gegnerischen Hälfte aufhielten als in ihr eigenen, mit viel Ballbesitz, jedoch ohne die passende Idee, die gut aufgestellte VfL05-Abwehr zu überwinden. Die Gastgeber ließen St. Pauli machen. Ein nicht gut platziertes Zuspiel wurde in der 4. Minute zum Konter genutzt - Michal Salak auf Christopher Wittig und: 1 zu 0. Die Zuschauer erlebten den VfL05-Torwart Marco Pohl nicht nur im Tor, sondern ebenfalls auf dem Spielfeld mit flinken Beinen. Auch St. Pauli machte sich daran, mit fliegendem Keeper zu spielen. Nicht wirklich eine gute Idee, wie man in der 9. Minute erleben konnte. Pohl flankte abgebrüht den Ball von seinem ins gegnerische Tor. St. Pauli zeigte sich kämpferisch, allerdings uneffektiv. Die Gastgeber machten vor, wie es besser geht. Sie standen nicht nur hinten gut, sondern hatten auch vorn Durchsetzungsvermögen. In der 17. Minute erhöhte Michal Salak auf 3 zu 0. Schon zwei Minuten später: freier Lauf für Christopher Wittig. Mit Links führte Ondrej Mica den Ball in die vorgesehene Richtung. 4 zu 0 kein schlechtes Ergebnis, um in die Halbzeitpause zu gehen. Da im Futsal vieles möglich ist, ruhte sich der VfL05 nach dem Wiederanpfiff nicht aus. St. Pauli mühte sich, das Ergebnis zu verkürzen, konnte allerdings nichts reißen. Und dann kochten nach diesem Foul die Emotionen ein wenig hoch. Eine gelbe Karte gab es nach dem Gerangel für Ondrej Mica vom VfL05 und für St. Paulis Maher Mazhoud. 5 Miuten später, in der 31. Minute, durfte wieder gejubelt werden. Gutes Zusammenspiel zwischen Salak und Wittig, der auf 5 zu 0 erhöhte. Und gleich darauf noch mal Wittig. 6 zu 0 war dann nach 2 x 20 Minuten der Endstand: Der VfL05-Trainer Jurij Jeremejev war nach Abpfiff vollends zufrieden. Nach dem 6 zu 0 ist noch nichts gewonnen. Es steht noch ein Rückspiel in Hamburg an. Das nächste Spiel am 11. Mai auf St. Pauli! Trotz der Niederlage in Hohenstein-Ernstthal geben sich die Hamburger noch nicht geschlagen. Man darf sich überraschen lassen...

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