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Dienstag, 02.06.2020 (22.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

junger RotmilanMit dem Fernglas die Baumwipfel ausspähend – ganz klar der Vogelkundler Dieter Kronbach aus Limbach-Oberfrohna. Am 26. Mai war er nicht allein. Mario Liebschner begleitete ihn – ein Ornithologe aus Waldenburg, der an diesem Tag den schweren Part hatte, denn er musste auf einige Bäume hinauf, während Dieter Kronbach unten wartete. Für Mario Liebschner kein Hexenwerk, denn er ist Mitglied im Bergsteigerklub in Glauchau. Die zwei Vogelkundler und ehrenamtlichen Naturschutzhelfer waren am 26. Mai in den Wäldern bei Limbach-Oberfrohna unterwegs, um wieder zu beringen, diesmal den Nachwuchs der Rotmilane. Die langflügeligen Greifvögel, für die der lange, tief gegabelte rotbraune Schwanz charakteristisch ist, beginnen gewöhnlich Mitte März mit dem Nestbau – auf Bäumen – in rund 20 Meter Höhe. Zwei Wochen später startet die Eiablage und ab Mitte Mai schlüpfen die ersten Jungen.

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ParkeisenbahnWarten darauf, dass bei der Parkeisenbahn im Chemnitzer Küchwald die Türen geöffnet werden. Am 22. Mai startete die Parkeisenbahn in die Fahrsaison - die 2020iger dürfte seit Bestehen der Einrichtung – der erste Zug fuhr 1953 – die außergewöhnlichste sein. Wegen der Corona-Pandemie musste man nicht nur später, sondern auch anders starten als gewohnt. Ein Detail hat man sich Corona zum Trotz zum Start der Fahrsaison bewahrt: das Durchschneiden des berühmten weißen Bandes. Waren sonst, ganz besonders zum Saisonstart, viele Parkeisenbahner im Einsatz, muss nun mit weniger der Fahrbetrieb vonstatten gehen. Gefahren wird durch den Chemnitzer Küchwald, jedoch nur mit einfachen Fahrten. Im Juni gibt es auch keine Frühen Fahrten, da Schulklassen und Hortgruppen wegbleiben. Nicht nur das fiel und fällt weg, sondern dazu viele Veranstaltungen: Osterfahrten, Hexenfeuer, Ballonfest etc. - jährlich Highlights im Terminkalender, zu denen man mehr Fahrgäste begrüßte als an gewöhnlichen Fahrtagen. Trotz der Einbußen, die es allein seit 26. März gab, sind die Preise unverändert gegenüber den Vorjahren. Für alle, denen die Chemnitzer Parkeisenbahn am Herzen liegt, hat man im Eingangsbereich eine Spendenlaterne aufgestellt. Sonst waren die Fahrten durch den Chemnitzer Küchwald zum Saisonstart kostenfrei - dass das 2020 nicht der Fall war, dafür hatten die Fahrgäste Verständnis, von denen so einige gleich mehrere Fahrkarten kauften, um das nachzuholen, was ihnen in den zwei vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie entging.

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Limbach-Oberfrohnas StadthalleWann wird sich der Vorhang wieder öffnen? Eine Frage, die seit März viele antreibt, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Bühne schließen mussten und noch nicht wieder öffnen durften. Nicht nur Bühnenprogramm, sondern verschiedene andere Veranstaltungen finden normalerweise in Limbach-Oberfrohnas Stadthalle statt. Aber: seit März ist nichts mehr normal. Genau seit dem 14. März ist das Haus geschlossen.  Auch wenn keine Veranstaltungen stattfanden und finden, gab und gibt es es jede Menge Instandhaltungsarbeiten zu erledigen, für die im Normalbnetrieb kaum Zeit ist. Coronabedingt wurden viele Veranstaltungstermine hinfällig. Der Versuch, auch in Limbach-Oberfrohna ein Autokino zu installieren, floppte. Man kann nur hoffen, dass zeitnah wieder Normalität eintritt. Zur Zeit stattfinden darf die Tanzschule. Ihre erste Tanzstunde hatten viele vor der Jugendweihe - die Jugendweihe fand für Jugendliche aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung auch jährlich in der Stadthalle statt. Augenblicklich ist die diesjährige Jugendweihe auf den 13.09. verlegt.

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Bahnhof FlöhaIm Herbst 2019 begannen auf dem Bahnhof in Flöha die Bauarbeiten zur Erneuerung der Bahnsteige und für die Errichtung von drei Aufzügen. Nachdem bereits eine Baustraße geschaffen und ungenutzte Bereiche an den Bahnsteigen zurückgebaut wurden, finden nun Arbeiten in der Personenunterführung statt – dafür wurde der Tunnel halbseitig gesperrt, weil die vorhandenen Treppenaufgänge künftig als Aufzugsschächte dienen. Reisende können die Bahnsteige trotzdem weiterhin durch die Unterführung und den gegenüberliegenden Treppenaufgang erreichen. Neben der Errichtung der Aufzüge sollen zusätzlich die Bahnsteige erneuert werden, derart, dass sich für mobilitätseingeschränkte Menschen die Bedingungen verbessern, unter anderem werden Blindenleitstreifen verlegt. Erneuert wird außerdem die Bahnhofsausstattung. Der Bund und die Deutsche Bahn investieren 5,2 Millionen Euro.

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Theodor-Körner-Denkmal auf dem HarrasfelsenWie die Stadt Frankenberg mitteilt, wurde entschieden, das Theodor-Körner-Denkmal auf dem Harrasfelsen im Ortsteil Altenhain umfassend zu restaurieren. Das Denkmal, das den deutschen Dichter und Dramatiker Carl Theodor Körner ehrt, befindet sich in einem kritischen Zustand. Voraussichtlich Anfang Juni soll die Restaurierung starten, dazu gehören Aufarbeitung des Metallkreuzes in einer Werkstatt, Erneuerung des Sockels sowie die Herrichtung des Umfeldes. Rund 26.000 Euro betragen die geplanten Gesamtkosten. Die Stadt erhält eine Zuwendung in Höhe von 13.000 Euro aus dem Fördertopf des Landesamtes für Denkmalpflege

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Förderschule FlöhaFlöha - Nachdem aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie in Sachsen ab 18. März die Schulen geschlossen wurden, dürfen nun seit 18. Mai Sachsens Schüler wieder regelmässig ihre Schule besuchen, auch die des Förderzentrums in Flöha. Bei den Jahrgangsstufen 5 bis 8 gilt in der Förderschule weiterhin das Abstandsgebot und Unterricht in halben Klassen. Neben dem ungewohnten Unterricht hat sich noch anderes verändert. Auf dem Schulweg sowie im Schulhaus besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske, auch besteht für die Eltern eine tägliche Dokumentationspflicht, dass weder das Kind noch eine andere im Haushalt lebende Person Symptome aufweist, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen. Aufgrund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Leipzig, ist die Schulbesuchspflicht an Grundschulen und dem Primarbereich der Förderschulen erst einmal eingeschränkt, das heißt, Eltern können selbst entscheiden, ob ihr Kind in der Schule oder Zuhause lernt. Das gilt vorerst bis 5. Juni, dann tritt eine neue Allgemeinverfügung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft.

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Tipps fürs WandernEinen Fuß vor den anderen zu setzen, ist im ersten Moment langweilig, vor allem, wenn man den Blick nach unten gerichtet hat. Interessanter kann es werden, wenn man aufschaut und die Umgebung wahrnimmt, durch die man sich Schritt für Schritt bewegt, zum Beispiel, wie hier, entlang des Schweizertals bei Markersdorf-Taura. Wandern – ein Hobby, dem so einige mit großer Leidenschaft nachgehen – raus aus den vier Wänden, hinein in die Natur. Mit den verordneten Ausgangsbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie waren mehr Menschen zu Fuß im Grünen unterwegs - von denen sich mit Sicherheit so einige am Abend satt hatten, weil: ungewohnte körperliche Betätigung. Das schließt nicht aus, dass manch einer Lust auf mehr hat.  Auch für das Wandern gibt es eine Industrie, von der man sich von Kopf bis Fuß einkleiden und ausrüsten lassen kann. Doch was ist wirklich notwendig?

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Ein Bagger am großen HügelAuf dem Hohenstein-Ermstthaler Pfaffenberg tut sich etwas. Ein Bagger am großen Hügel. Es gab Hügel, die sorgten für reichlich Spekulationen – denkt man zum Beispiel an den irgendwo dort drüben im Poppenwald zwischen Hartenstein und Wildbach. Schatzsucher und andere interessierten sich ganz besonders für den. Der Hügel: ein Wasser-Hochbehälter, unter dem das Bernsteinzimmer oder andere Kunstschätze vermutet wurden. 2015 rückten hier die Bagger an, um den 60 Jahre alten Hochbehälter, der einst für den Wismut-Bergbau benötigt wurde, abzureißen. Und: das Bernsteinzimmer wurde nicht gefunden. Man wird es auch nicht auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg finden – der Hügel ist ebenfalls nur ein einfacher Hochbehälter – notwendig für die Trinkwasserversorgung – rund 100 Jahre alt, stark verschlissen und nicht mehr den aktuellen baulichen sowie technischen Anforderungen entsprechend, weswegen ein neuer Hochbehälter errichtet wird. Um bis dahin die Trinkwasserversorgung weiterhin zu sichern, bleibt während der Bauzeit der alte Behälter in Betrieb.

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Stadtmuseum Lichtenstein zieht ins Daetz-ZentrumZum Internationalen Museumstag öffnete ebenfalls das Stadtmuseum Lichtenstein am Altmarkt wieder seine Türen. Auch im Lichtensteiner Stadtmuseum sollte zum Internationalen Museumstag etwas Besonderes stattfinden. So sollte der neue Eigentümer einen Vortrag über seine geplanten Sanierungsprojekte halten, was der Situation geschuldet abgesagt werden musste. Wer es noch nicht mitbekommen hat, das Stadtmuseum zieht vom Altmarkt weg, weswegen das Museum derzeit etwas anders funktionier. Das Daetz-Zentrum ist sozusagen die neue Adresse des Stadt-Museums. Nachdem es rund 30 Jahre kein Stadtmuseum gab, war man Stolz, dass 1999 am Altmarkt wieder eins eröffnet werden konnte. Seither wurden in der Stadtgeschichte einige neue Kapitel geschrieben, eins davon ist der Umzug ins Daetz-Zentrum. Auch wenn es eine größere Herausforderung ist, bekommt das Museum mehr Möglichkeiten zur Entfaltung. Mit Barrierefreiheit und Schloss in unmittelbarer Umgebeung gibt noch weitere Vorteile. Das Stadt-Museum am Altmarkt sollten Geschichtsinteressierte nun ganz dringend besuchen, denn das Kapitel wird hier bald geschlossen, damit auch das Gedenkzimmer, das Prof. Dr. Karl Max Schneider gewidmet ist, dem ehemaligen Direktor des Leipziger Zoos, der in Callnberg, dem anderen Stadt-Teil von Lichtenstein geboren wurde. Aber, keine Angst, das Gedenkzimmer wird wieder Teil der Dauerausstellung am neuen Standort.

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Textil– und RennsportmuseumDas Hohenstein-Ernstthaler Textil– und Rennsportmuseum öffnete am 17. Mai erstmals wieder für Besucher, nachdem Mitte März, aufgrund der Corona-Pandemie, das Haus schließen musste. Als Öffnungsdatum wählte man den Internationalen Museumstag, der allerdings anders verlaufen musste als in den vergangenen Jahren. Ein ungewohnter Anblick: das fortwährende Desinfizieren von Türklinken und Handläufen. Reglementiert ist nun außerdem die Besucheranzahl in den einzelnen Räumen des Museums. Corona brachte alles durcheinander. Nachdem nun wieder offen ist, können die Besucher endlich die Textilkunst von Andrea Myers aus den USA in Augenschein nehmen. Wie der Name Textil- und Rennsport-Museum verrät, kann man nicht nur in die Textil-Geschichte der Region um Hohenstein-Ernstthal eintauchen – in der obersten Museumsetage wird die Geschichte des Rennsports am Sachsenring präsentiert. Dass, wegen der Corona-Pandemie, unter anderem das Motorad-Grand-Prix-Spektakel am Sachsenring in diesem Jahr ausfällt, ist ein neues Kapitel.

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