Bestes Ausgehwetter herrschte am 10. Juli zur Eröffnung des Stadtparkfestes in Limbach-Oberfrohna. Das geschah traditionell um 19 Uhr mit Begrüßungsworten von der Bühne an die Besucher. Toll finden die Besucher jährlich den Freibieranstich. Die Ersten hatten sich schon angestellt, bevor angezapft wurde. Es lief und die Schlange war noch um einiges angewachsen. Sicher bekamen nicht alle etwas ab, aber es gab ja reichlich Getränke-Stände im Stadtpark, um den Durst zu löschen. Großer Andrang herrschte wieder im kleinen Weindorf. Die Sommers aus Kändlers Partnergemeinde Hambach hatten Pfälzer Wein mitgebracht, der reichlich ausgeschenkt wurde. ...
Einen Besucherrekord gab es nicht nur direkt an der RennStrecke Sachsenring nun zum Grand-Prix-Wochenende - fast 262.000 Motorsportfans zählte man - auch den unterschiedlichsten Partys ringsherum mangelte es nicht an Gästen. Traditionell war der Hohenstein-Ernstthaler Altmarkt Ort für die etwas gemütlichere Party. Nachdem „Das Fiasko“ - eine Partyband aus Hamburg – am Freitagabend für das Wochenende einheizte, folgte Samstagabend die Altmarkt-Schlagerparty mit „Familie Hossa“. Die Band reiste aus Wetzlar an – in großer Besetzung mit Bläsern. Eine Deutschparty mit ...
Laut Medieninformation vom Sächsisches Staatsministerium des Innern überreichte Minister Armin Schuster am 12. Juli im Rahmen seines Besuchs des Grand Prix auf dem Sachsenring einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 100.000 Euro zur Förderung des Moto4 Northern Cup. Die Fördermittel sollen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Motorsportnachwuchses leisten. Zuvor hatte er die Pokale zur Ehrung der Sieger in der Moto3-Klasse überreicht. Der Minister betonte, dass Sachsen mit der MotoGP Jahr für Jahr die Spitzen des internationalen Motorradrennsports auf den Sachsenring lockt. Zusammen mit den alljährlichen Zuschauerrekorden ist das gerade jetzt ein starkes Signal aus einer Region, in der Motorsport und Automobilbau traditionell eng verbunden sind.
Können Sie sich erinnern, wie bei den Putzaktionen im Stadtpark Hainichen in den vergangenen Jahren immer wieder die „Elektrische Kirche“ gesäubert und von sinnlosen Schmierereien befreit werden musste? Jetzt ist das Gebäude ein Gesamtkunstwerk - von Kindern und Jugendlichen geschaffen, zusammen mit André Wolf, der sich auch schon auf der anderen Seite unseres Sendegebietes verewigte, so in Hohenstein-Ernstthal mit Karl-May-Motiven.
Da der Gasthof Russdorf zu den gastronomischen Einrichtungen gehört, die montags geöffnet haben, bot es sich für Mitglieder des Fotoclubs „Objektiv“ vom Halt e.V. an, gleich zum Wochenstart den neuesten Kalender zu überbringen. Nach der Wende als „Arbeitslosentreff“ gegründet, wurde der Halt e.V. später zum „Beratungszentrum für Soziales“. Es gibt verschiedene Angebote, so die Fotogruppe „Objektiv“. Der Kalender ist ebenso ein Projekt der Fotogruppe. Im neuen Kalender wurde auch der Rußdorfer Gasthof verewigt. Für 10 Euro pro Stück kann man den Kalender beim Halt e.V. erwerben. Die Kontaktdaten erfährt man auf den Internetseiten der Städte Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal in der Rubrik Vereine.
Am unteren Ende der Hohenstein-Ernstthaler Zechenstraße fanden sich am 15. Juli zahlreiche Menschen zusammen, die vom Oberbürgermeister Lars Kluge begrüßt wurden. Es galt, die nach grundhaften Ausbau fertiggestellte Zechenstraße per Pedes zu erkunden. Rund 600 Meter bergauf galt es zurückzulegen. Die Anwohner, die beim Spaziergang dabei waren, kennen den fertigen Zustand der Zechenstraße ja schon. Alle anderen nahmen in Augenschein, was das Bauprojekt beinhaltete. Oben angekommen, wurde die Zechenstraße offiziell für den Verkehr freigegeben, der allerdings in einer Sackgasse endet.
Die derzeitige Niedrigwassersituation im Landkreis Zwickau veranlasste das Landratsamt, per Allgemeinverfügung die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) mittels Pumpvorrichtungen zu untersagen. Wie das Landratsamt mitteilt, befinden sich Pegelstände von Fließgewässern im Landkreis teilweise schon im Bereich des mittleren Niedrigwassers. Die Wasserentnahmen aus den oberirdischen Gewässern durch Privatpersonen verschärfen diese Situation dramatisch. Trotz Trockenheit und erkennbarem Wassermangel werden vielerorts Wasserentnahmen aus den Gewässern mittels Pumpen zur Bewässerung von Gärten und Rasenflächen beobachtet. Die Allgemeinverfügung, die die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen mittels Pumpvorrichtungen untersagt, trat am 15. Juli in Kraft und gilt bis einschließlich 31. Oktober 2026. Sie ist im Internet unter www.landkreis-zwickau.de abrufbar. Schon eine Woche zuvor hatte der Landkreis Mittelsachsen per Allgemeinverfügung, die Entnahme von Wasser mit Pumpen untersagt. Hier gilt die Allgemeinverfügung zunächst bis zum 30. September 2026.
Kleines Moped ganz groß gefeiert, das konnte man am 4. Juli auf dem neuen Marktplatz in Flöha erleben - das Ziel von Moped-Rodeo Germany 2026. Vom 1. bis 4. Juli 2026 rollten bis zu 130 Mopedfahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch Sachsen, Polen und Tschechien. Startpunkt der viertägigen Abenteuer-Rallye ist Schloss Augustusburg. Die Teilnehmer fahren mehrere hundert Kilometer auf teils historischen Mopeds und Kleinkrafträdern mit maximal 50 Kubikzentimetern Hubraum. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit oder Platzierungen, sondern um Abenteuer, Improvisation und das gemeinsame Erleben abseits der großen Straßen. 2027 findet Moped-Rodeo Germany am letzten Juni-Wochenende statt.
Auf den Reitplätzen am Gemeindewald in Limbach-Oberfrohna fand am 4. und 5. Juli das mittlerweile 24. Faszination Pferd Open Air statt, ausgerichtet vom Reit- und Fahrverein Limbach-Oberfrohna. Die Organisationen freuten sich über die zahlreichen Nennungen, die ordentliche Starterfelder ermöglichten bei den Wettbewerben für Jung und Alt. Die Teilnehmer kamen auch aus benachbarten Bundesländern.
Das Museum in der alten Dorfschule Wiederau veranstaltete am 4. Juli einen „Tag der offenen Tür“. Anlass war die Eröffnung der neu gestalteten Clara-Zetkin-Ausstellung. Der „Heimat und Natur Ortsverein Königshain-Wiederau“ betreut das Museum. Die Dorfschule wurde 1831 eingeweiht und wurde später zum Wohnhaus. Jetzt gibt es darin neben der Clara Zetkin Dauerausstellung einen Vereinsraum, eine Bücherei, das Standesamt und ein historisches Klassenzimmer. Die zur Wendezeit mehrfach vom Sockel gestoßene Clara-Zetkin-Statue hat jetzt vor dem Haus ihren festen Platz gefunden. Geschaffen hatte sie 1975 der Bildhauer Harald Stephan. Clara Zetkin ...