Der 29. August war für das Schloss Wolkenburg ein Tag, an dem es mehr als nur eine Veranstaltung zu erleben gab. Am Nachmittag weihte die Stadt Limbach-Oberfrohna zusammen mit zahlreichen Gästen auf der Südterrasse offiziell den neusanierten Teil des Schlosses und des Parks ein. Das Projekt kostete die Investition von 5,2 Millionen Euro. 3,6 Millionen Euro flossen in den Schlosspark, der Rest in das Schloss selbst. Am 29. August standen Führungen im Programm. Für Interessierte die Möglichkeit, direkt mehr über die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten zu erfahren. Saniert wird schon seit vielen Jahren und es wird auch noch weitergehen. Am 29. August war der Schlosshof stark belebt, denn es hieß wieder „Nacht der Schlösser“. ...
Am späten Nachmittag eine letzte Aufstellung an der Startlinie auf dem Sachsenring. Nachdem man am 30. August schon seit dem Morgen Rennen für die verschiedenen Altersklassen austrug, wurde es nun für die Amateure der Radsport-Elite ernst beim „Internationalen Sachsenring-Radrennen“, das mittlerweile die 87. Auflage erlebte. Zuvor aber noch eine kleine Auszeichnung – nicht für einen Straßenradsportler, sondern für den Bahnradsportler Leonid Rekowski vom RSV Chemnitz. Der Europameister im 1000 Meter Zeitfahren, der zudem bei der EM zum Gold des deutschen Trios im Teamsprint beitrug, holte sich eine Woche zuvor bei der Bahn-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Belgien noch den Vize-Weltmeister-Titel ...
Das Bulldogtreffen 2026 wurde am 30. August pünktlich um 10 Uhr offiziell eröffnet, aber die Besucher strömten schon zuvor in Heerscharen auf den Platz, den die Bulldog-Freunde Erzgebirge für die Veranstaltung vorbereitet hatten. Das 23. Bulldogtreffen bedeutet, dass viel Erfahrung in der Veranstaltung steckt. Der nicht endende Besucheransturm auch zum 23. Bulldogtreffen: eine ganz besondere Würdigung der Arbeit, die die Mitglieder des Vereins leisten.
Dass aus Industriebrachen etwas neues Schönes werden kann, dafür gibt es Beispiele zuhauf auch in der Region. Dass aber eine Industriebrache zum Stadtzentrum mit dazugehörendem Marktplatz wird, das hat Seltenheitswert. Mit der „Alten Baumwolle“ in Flöha geschah das und dort können nun feste Feste gefeiert werden, so am 29. August das Straßenfest „Flöha!Hier Flöha!“. Der Gewerbe- und Festverein Flöha e.V., der schon viele Jahre verschiedene Feste in der Stadt veranstaltet, generierte nun an neuem Ort ein neues Fest mit mehr Möglichkeiten.
Am letzten Augustwochenende feierte die Freiwillige Feuerwehr Pleissa das 150. Jubiläum. 3 Tage großes Programm mit sehr unterschiedlichem Inhalt. Der Samstag stand für alle offen, die der Feuerwehr zum 150. Jubiläum gratulieren wollten. Das waren nicht wenige, wie man am menschengefüllten Festplatz am Gerätehaus sehen konnte. Den Besuchern wurde auch allerhand geboten. Das Ensemble „Pipes & Drums“ hatten über den Tag verteilt mehrere Auftritte, so dass es die frühen und auch die späteren Festgäste erleben konnten.
Der Freitagabend ging gemütlich im Hohenstein-Ernstthaler Hüttengrund los. Ein Zusammentreffen von Hüttengrundern und anderen Hohenstein-Ernstthalern, die bei einem kühlen Blonden und anderen Getränken plauschten oder sich ein kräftiges Abendbrot genehmigten, das die Veranstalter des Hüttengrundfestes zubereiteten. Es war die 22. Auflage mit kleinen Veränderungen. Was geblieben ist, dass das Hüttengrundfest sozusagen ein Musikfest ist. Rock@ hatte Klassiker der vergangenen Jahrzehnte im Gepäck. Bei der Durchführung helfen viele Leute mit. Unterstützung gibt es außerdem schon seit vielen Jahren vom Faschingsclub Hermsdorfia, dessen Tanzgruppen für Abwechslung sorgen. In diesem Jahr konnte man auch den Männerballett-Nachwuchs erleben. Die 22. Auflage heißt, dass es nicht mehr lange hin ist bis zum 25. Jubiläum des Hüttengrundfestes.
100 Meter nicht wie Usain Bolt, sondern wie bei der Feuerwehr gab es für Neugierige am 22. August im Waldstadion in Limbach-Oberfrohna zu erleben. Es wurden die 16. Sächsischen Landesmeisterschaften im Feuerwehrsport ausgetragen. Feuerwehrsport haben in der Region unter anderem die Sportler der Freiwilligen Feuerwehr Bräunsdorf bekannt gemacht - die aus dem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna, aber natürlich auch die Bräunsdorfer bei Freiberg. Die Ersteren waren Ausrichter der Sächsischen Meisterschaften und wurden von den Wehren aus den anderen Ortsteilen der Großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna tatkräftig unterstützt. So dass sich die Sportler auf den Wettkampf konzentrieren konnten. Die Gastgeber ....
Aufgrund der Hitze musste die für den 27. und 28. Juni geplante Sachsen- und Thüringen-Motocrossmeisterschaft beim MSV Hainichen abgesagt werden, aber es wurde schnell ein neuer Termin gefunden. Am 22. und 23. August konnte nun die Läufe zur Landesmeisterschaft Sachsen und Thüringen nachgeholt werden. Zum Ausweichtermin hatten die Veranstalter nicht mit Hitze, sondern mit Regenwasser zu tun, das zum Start des Wochenendes reichlich vom Himmel fiel und die Strecke mehr als anspruchsvoll machte. Der MSV Hainichen ist nicht nur ein ausgezeichneter Ausrichter, sondern auch sportlich gut unterwegs. Mit Tim Engelmann, der auch in der Deutschen Meisterschaft aktiv ist, war in der MX2 ein richtig schneller Fahrer am Start, der auch den Tagessieg einfuhr. Fans gibt es zahlreiche, wie man an der Strecke sehen konnte.
Erst einmal ohne Kamera vorsichtig geschaut, ob bei dem Mistwetter überhaupt jemand auf dem Altmarkt in Hohenstein-Ernstthal anzutreffen ist. Und dann Überraschung pur: statt gähnender Leere herrschte voll das Leben auf dem Platz. Genauer: auf den Sitzplätzen unter den Regenschutz-Dächern. Dort hatten es sich die Besucher gemütlich gemacht, hauptsächlich bei Wein, denn an dem Abend startete die „Spätlese“ – das Weinfest, das drei Tage auf und rund um den Altmarkt gefeiert wurde. Zur Spätlese durfte die Live-Musik nicht fehlen. Rock´n´Roll, Boogie Blues und Rockabilly hatte die Band im Gepäck, nicht nur 100 Prozent, sondern 101 Prozent. Zwar erst 2017 zusammengefunden, haben die vier Musiker von Suffy Sand RoCats zusammengerechnet trotzdem schon über 100 Jahre Live-Performance zu bieten. Wie das zustande kommt, kann man sich von ihnen bei einem ihrer nächsten Auftritte in der Region erklären lassen. Am 4. Oktober beim Vogelbeerfest in Lauter /Sachsen oder am 17. Oktober bei der Oldie-Party in Waldenburg.
In Niederfrohna fand am 21. August eine Sommer-Bläser-Serenade statt - nicht vor, sondern in der Johanniskirche, weil das Wetter nicht unbedingt für eine Freiluftveranstaltung geeignet war. Ziel war auch etwas Geld für die Kirche zu generieren. Bei der letzten Sanierung, noch zu tiefsten DDR-Zeiten, wurde wohl ein wenig gehunzt, weswegen es im Dachgebälk zu Hausschwamm kam. Die notwendige Sanierung kostet ca. 160.000 Euro. Unterstützung ist auch, auf das Problem aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln, zum Beispiel bei der Sommer-Bläser-Serenade.
Nicht nur Bürger aus Niederfrohna saßen an dem Abend im Publikum. Das Konzert war, kann man so sagen, ein ganz persönliches. Christoph Winkler leitete den Chor mehrere Jahrzehnte und gab nun die Verantwortung in jüngere Hände, die auch gleich tatkräftig loslegten.