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Sonntag, 23.04.2017 (16.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Abwasserkanal unter dem Markt in Limbach-O.Limbach-Oberfrohna - Seit fast einem Jahr ist der Markt in Limbach-Oberfrohna gesperrt. Grund ist der Einbruch eines Kanals. 2011 gab es bereits Reparatur- und Erneuerungsmaßnahmen im Bereich der Häuser Markt 2/3 und der Moritzstraße. Nach dem Einbruch des Kanals im Mai 2016 ergaben die Untersuchungen durch den Zweckverband Frohnbach, dass der Zustand der Kanalisation sich dramatisch verschlechtert hatte. Die wurde vor über 100 Jahren angelegt - im Bett des offen verlaufenden Limbach. Nach den Verrohrungen fanden Auffüllungen statt, um städtebaulich mehr Freiheit zu haben. Baustart für die Erneuerung des Mischwasserkanals auf dem Markt und der Moritzstraße war jetzt am 20. März. Der Markt war schon fest für den Tag der Sachsen im September 2016 eingeplant. Bei einem Pressegespräch am 19. April, zu dem Limbach-Oberfrohna und der Zweckverband Frohnbach eingeladen hatten, führte der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel aus, dass es unverantwortlich gewesen wäre, den Markt zum Tag der Sachsen zu nutzen. Niederfrohnas Bürgermeister Klaus Kertzscher, zugleich auch Vorsitzender des Zweckverbandes, pflichtete dem OB bei. Bewilligt wurden bereits Fördermittel in Höhe von 177.000 Euro. Gerechnet wird mit Gesamtbaukosten von über 1 Million Euro. Gebaut wird in zwei Abschnitten von zwei verschiedenen Unternehmen, die gleichzeitig arbeiten - auf dem Markt und in der Moritzstraße. Wie Peter Philipp vom Planungsbüro Infraplan informierte, werden 160 Meter Hauptsammler neu verlegt. Gearbeitet wird in Tiefen von 5,40 Meter bis 7,50 Meter. Aufgrund der Bodenverhältnisse kommt man in der Woche 10 Meter voran, das wird, so Phillipp, sonst an einem Tag geschafft. Ab Herbst soll der Markt wieder nutzbar sein.

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Sachsenring-RadrennenHohenstein-Ernstthal - Der Osterhase auf dem Sachsenring. Das erlebt man man schon seit Jahren am Ostersamstag, denn Meister Lampe ist ein Radsportfan und an diesem Tag gehört die Grand-Prix-Strecke den Radsportlern. Das Feld der Elite hatte den neuen Belag noch nicht getestet, da es stets als letztes an den Start geht. Zuvor waren aber schon reichlich andere Radsportler auf der Strecke unterwegs. Als das Eliterennen startete, hatten die Fahrer nicht nur mit starkem Wind zu kämpfen, auch Regenwolken hingen über der Grand-Prix-Strecke - schlechtes Wetter zum Sachsenringradrennen ist nichts Neues, also kein Grund zur Aufregung für die Radsportler und auch nicht für die Organisatoren. Ein Höhepunkt des Radsporttages ist ganz klar des Rennen der Elite. Auf dem Sachsenring zu siegen ist kein leichtes Unterfangen - die 3,5 Kilometer lange Rund-Strecke, die die Elitefahrer 20 x bewältigen mussten, kostet aufgrund der vielen Berg- und Talfahrten Kraft, aber der Sachsenring ist etwas besonderes... Täves Sohn, Jan Schur, ist seit Anfang des Jahres der sportliche Leiter des LKT Teams Brandenburg - ein Team, dessen Fahrer seit 2009 regelmäßig Podestplätze beim Sachsenring-Radrennen gewannen. Auch in diesem Jahr schickten sie sich an, ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden. Allen voran Richard Banusch, der fast komplett das letzte Drittel des Rennens mit einem gewaltigen Abstand allen anderen voraus fuhr. Am Ende reichte die Kraft nicht, den Gewaltakt allein durchzuziehen. In der vorletzten Runde wurde er von seinen Verfolgern geschluckt. Das Rennen gewann ein anderer: Robert Jägeler vom P & S Team Thüringen knapp vor Mathias Wiele von Ur Krostizter Biehler und Paul Rudys vom LKT Team Oldenburg. Der Fahrer mit dem wahrscheinlich bislang imposantesten Siegesschrei in der Geschichte des Sachsenringradrennens fuhr hier nicht zum ersten Mal. Der Sieg auf dem Sachsenring ist Ansporn für weitere Taten in der Radsportsaison 2017:

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VfL-05 siegt im Halbfinale gegen HamburgDas Hohenstein-Ernstthaler Futsal-Team bestritt im Hot-Sportzentrum gegen den FC Fortis Hamburg das Halbfinale  der Deutschen Futsal-Meisterschaft 2017 und schien ebenfalls bestens aufgelegt. Schon nach einer Minute machte der Futsal-Nationalspieler Christopher Wittig kurzen Prozess und brachte das VfL-05 Team in Führung. Auch danach dominierten die Gastgeber das Geschehen. Die Hamburger schienen streckenweise überfordert. Ihr bester  Mann ohne Zweifel der Keeper Samuel Graudenz, an dem die Spieler vom VfL05 mehrere Male scheiterten - bis in der 6. Minute Mykyta  Tmenov auf 2 zu 0 erhöhte. Schon 5 Minuten später durften die Fans über das 3 zu 0 durch Jurii Melnik jubeln. In der 17. Minute war  Melnik einen Schritt zu langsam, so dass der Hamburger Witalij Wilheim ungehindert verkürzen konnte. Kurz vor der Pause - in der 20. Minute - ein Konter der Gastgeber: Sergiy Sharovara auf Marc Benduhn, der auf 4 zu 1 erhöhte. Keine Ahnung, inwieweit der Hamburger Coach seinen Jungs in der Kabine die Leviten gelesen hat. Auf jeden Fall waren sie nach dem Wiederanpfiff nicht wiederzuerkennen. Die Gastgeber versuchten an das Spiel in der 1. Halbzeit anzuknüpfen, aber es gab vermehrt  Momente, in denen sie die Hamburger Oberwasser gewinnen ließen und so verwunderte es nicht, dass die Gäste verkürzten. Pascal El Nebr erzielte das 2. Tor für Hamburg. Nur zwei Minuten später diese Aktion. Glück für den VfL 05, dass El Nebr einen Tick zu langsam war. Die Hohenstein-Ernstthaler hatten in der 2. Halbzeit auch ihre Chancen, nicht zuletzt aufgrund einer guten Kondition, aber es fehlte hie und da das Quäntchen Glück. In der 31. Minute der Fehlpass von Wittig - ein Geschenk für den Hamburger Vincent Boock, der auf 3 zu 4 verkürzte. Die Hamburger nun in Fahrt, sollten sie das Spiel doch noch drehen? Um so größer der Jubel als 5 Minuten vor Abpfiff Jurii Melnik sein 2. Tor erzielte.  3 Minuten später verfehlte er das Tor nur knapp. 5 zu 3 letztendlich das Endergebnis und großer Jubel beim VfL05, auch weil sich die Vorbereitung für dieses Halbfinale auszahlte. Zum ersten Mal löste das Hohenstein-Ernstthaler Futsal-Team die Fahrkarte ins Finale. Im Finalspiel am 30. April in der Stadthalle Zwickau trifft der VfL 05 auf SSV Jahn Regensburg.

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Tierpark Limbach-OberfrohnaLimbach-Oberfrohna - Trotz des Aprilwetters am Osterwochenende ließen nur wenige den obligatorischen Osterspaziergang ausfallen. Eine Anlaufadresse war der Tierpark in Limbach-Oberfrohna. Hier begann vor ein paar Jahren die Umgestaltung zum  Amerika-Themenpark - deswegen gibt es ein Indianerzelt und dazu gehörend ein Spielplatz für die kleinen Tierpark-Besucher. An dem Osterwochenende waren die zum Eierbemalen eingeladen. Am Stand des Tierparkfördervereins durften die Kinder um Süßigkeiten würfeln, auch gab es hier Plüschtiere, darunter Pinguine - derzeit die beliebtesten Fotomotive. Pinguin Gunter hatte scheinbar über Ostern frei. Seine Aufgabe, sich von den Besuchern ablichten zu lassen, übernahm Thomas - das sehr dienstbeflissen. Das Pinguinland wurde im August 2016 eröffnet - drei Jahre zuvor hatte man das Flamingoland eingeweiht. Zu den ersten Bewohnern gehörten die Seidenreiher, die, wie man sieht, schon wieder Eier im Nest haben. Nicht soviel wie diese Henne. All diese Eier auszubrüten - da hat sich das Federvieh einiges vorgenommen. Schon vor vier Wochen das Licht der Welt erblickt hat der Nachwuchs im Gehege der Soay-Schafe. Die sind nicht in Amerika beheimat, sondern auf der gleichnamigen schottischen Insel. Aus Schottland stammt ebenso das Hochlandrind.

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Naturlehrpfad im Landschaftsschutzgebiet Limbacher TeichgebietLimbach-Oberfrohna - Schon vor dem Osterwochenende standen sie wieder - die Schautafeln und Hinweisschilder im Landschaftsschutzgebiet Limbacher Teichgebiet. In der Winterzeit sind diese im Bauhof Limbach-Oberfrohna eingelagert. Neben den Zerstörungen durch Vandalismus gibt es auch die von Wind und Wetter. Manches lohnt am Ende nicht mehr, repariert zu werden und wird komplett erneuert, wie nach 20 Jahren die Schutzhütte. Die Mitarbeiter vom Bauhof sind nicht nur zum Start und zum Ende der Naturlehrpfadsaison auf dem 3,5-Kilometer langen Rundweg tätig. Es wird monatlich kontrolliert. Sehr zur Freude derer, die Natur genießen oder auch intensiver kennenlernen möchten. Erklärungen gibt es zur Tier-u.Pflanzenwelt im Landschaftsschutzgebiet Limbacher Teichgebiet - auch dank der Bauhofmitarbeiter, die den Rundweg pflegen.

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Lichtensteiner Schlosspalais Lichtenstein - Am Samstag des Osterwochenendes gab es auch in diesem Jahr am Lichtensteiner Schlosspalais einen Ostermarkt. Veranstaltet wurde der erstmals von UDi-Events. Zwar war es kühl und verregnet, trotzdem wurde die Möglichkeit zum österlichen Wochenend-Einkauf genutzt. Händler und Direktvermarkter aus der Region boten vielerlei Produkte an - nicht nur Lebens- und Genussmittel, sondern ebenso die eine oder andere Geschenkidee für das Osternest. Gut an kam ebenfalls das große Angebot an Pflanzen verschiedener Art. Viele Ostermarktbesucher nutzten  die Gelegenheit, dies oder das gleich vor Ort zu schlemmen. An Unterhaltung mangelte es auch nicht. Es gab Live-Musik von Fairy Dust. Marktreiben gibt es schon bald wieder. Am 29. April lädt, zur Eröffnung der Sommersaison, die Tierpension Niederfrohna zum alljährlichen Frühlingsbauernmarkt ein.

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alte Turnhalle von PleißaPleißa - Das ist eine Ansicht von der Turnhalle Pleißa, die es bald so nicht mehr geben wird. In diesem Jahr steht der Neubau einer Sporthalle an. Notwendig ist das, weil die alte Turnhalle nicht mehr die Maßgaben für den Schulsport erfüllt. Auch als Trainings- oder gar Wettkampfstätte lässt sie sehr zu wünschen übrig. Unter anderem ist Fußball- oder Handballspielen hier nur in sehr beengtem Rahmen möglich. Limbach-Oberfrohnas Ortsteil Pleißa freut sich über den Zuzug vor allem junger Leute, das bringt auch Zuwachs in den  Sportvereinen. Ein Turnhallen-Neubau ist aufgrund von Fördermitteln möglich. Den Fördermittelbescheid überbrachte am 19. April der sächsische Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm. Auch die Schüler der Grundschule Pleißa freuen sich auf die neue Turnhalle und übergaben ein kleines Geschenk. Der  Turnhallen-Neubau kostet insgesamt 2,4 Millionen Euro. Entstehen wird eine Einfeldsporthalle. Trotz des Turnhallen-Neubaus kann der Festplatz auch weiter als solcher genutzt werden.

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Osterhasen zum FrühlingsfestHohenstein-Ernstthal blüht auf - der passende Slogan für das Frühlingsfest am 9. April in der Karl-May-Geburtsstadt. 12 Uhr startete das mit der Eröffnung des Bauernmarktes auf dem Altmarkt. Lange brauchten die Händler nicht warten bis die ersten Einkaufsbummler eintrafen. Viele bummelten über den Markt, um hier und da zu schlemmen, andere waren auf der Suche nach Kleinigkeiten für das Osterfest. An Geschenkideen für die Osternester mangelte es nicht. Betrieb herrschte ebenso reichlich auf der Dresdner- und auf der Weinkellerstraße. Die Geschäfte hatten 13 Uhr ihre Türen geöffnet. Aufgrund des schönen Frühlingswetters konnten viele vorbereitete Aktionen auf der Straße stattfinden. Die Geschäfte präsentierten sich verschiedentlich, unter anderem auch mit Modenschau, bei der die Trends für die nächsten Monate vorgestellt wurden - im Büro, auf der Piste oder auch im Freibad. Viel vorbereitet hatte man für die Kinder, die zudem mehr als einmal Osterhasen begegneten. Ein Höhepunkt war die Ostereiersuche im Stadtgarten. Die wurde musikalisch eröffnet - von den Bernsdorfer Piccolos. Bei den Menschenmassen konnte man sicher sein, dass im Stadtgarten tatsächlich jeder Grashalm umgedreht wurde, um neben einfachen Ostereiern auch das Goldene Ei zu finden. Seltsamer Weise dauerte das. Zeit, sich den neuen Stadtgartenzugang anzuschauen. Der Stadtgarten steht von März bis Ende Oktober von 9.30 bis 21 Uhr  offen und lädt, wenn nicht gerade Ostereiersuche angesagt ist, zum gemütlichen Verweilen ein, auch wird er für verschiedene Open-Air-Veranstaltungen genutzt. Und dann hatte doch tatsächlich jemand das goldene Ei gefunden. Der glückliche Finder: Alexander aus Hohenstein-Ernstthal. Das Ei enthielt einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. Es waren noch andere wertvolle Eier im Stadtgarten versteckt, auch die wurden schlussendlich gefunden.

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HSG Sachsenring schlägt den ZHC Grubenlampe Hohenstein-Ernstthal - Am 9. April hatte das Bezirksligateam der HSG Sachsenring seinen letzten Heimspieltag der Saison 2016/17. Dass das Team durchgehend auf Tabellen-Platz 1 stehen würde, hat vor dem Saisonstart wohl kaum einer geglaubt, denn die Jungs waren erst in die Bezirksliga aufgestiegen. Nach 20 Spielen hatten sie 14 gewonnen und 6 verloren. Kein Team war besser - aber es war punktemässig sehr eng an der Tabellenspitze. Um oben zu bleiben, mussten die Sachsenring-Herren den ZHC Grubenlampe besiegen. Keine leichte Aufgabe, denn für die Zwickauer war rein rechnerisch auch noch etwas drin - ein guter Grund, motiviert das Spiel anzugehen - zumal das Sachsenring-Team gerade eine Negativ-Serie zu haben schien. Kapitän Marc Bohn verfolgte das Spiel vom Zuschauerrang aus. Die Sachsenring-Herren waren an diesem Spieltag bestens drauf - es wurden Bälle ohne Mühe über die Abwehr hinweg im Tor versenkt. Dazu wurde jede erdenkliche Lücke gesucht, gefunden und genutzt. Nach der ersten Halbzeit stand es 14 zu 9 für die Gastgeber. Wie schnell sich im Handball das Blatt wenden kann, weiß man. Die Sachsenring-Herren machten jedoch deutlich, dass sie sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen lassen wollten. Verlass war dabei auch auf die zwei Torhüter Martin Rottluff und Hubert Viehweg. Während das Sachsenring-Team hochkonzentriert alles daran setzte, siegreich das Spiel zu beenden, schienen die Zwickauer der Faden verloren zu haben. Und so fiel Tor um Tor für die Gastgeber - viele wunderschön anzuschauen und das eine oder andere sogar recht kurios. Am Ende gewann die HSG Sachsenring verdient 28 zu 18 das letzte Heimspiel.  Das Sachsenring-Team ist sich jedoch sicher, dass das letzte Saisonspiel gegen Oederan nicht einfach werden wird.

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