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Dienstag, 30.08.2016 (35.KW)
KabelJournal Chemnitzer-Land
Regionalnachrichten

Uni LichtensteinLichtenstein - Der Lichtensteiner Unionhof, kurz Uni, stand am 21. August im Fokus von an Lichtensteiner Stadtgeschichte interessierten Bürgern. Sie folgten einer Einladung des Museums der Stadt, das den 77. Museumskaffeeklatsch veranstaltete. Bei dem ging es um die Entwicklung vom Krystallpalast zum Unionhof, aus dem das Klubhaus 7. Oktober wurde und nach der Wende das Uni Lichtenstein, das 2010 schloss. Die Museumsleiterin Anne-Sophie Berner schilderte die Geschichte des Hauses. Die kurze Version kann auf einer am Haus befestigten Tafel nachgelesen werden. Neben den Ausführungen der Museumschefin, gab es, wie es sich für einen Kaffeeklatsch gehört, ebenso andere Beiträge - zahlreiche Erinnerungen. Nicht nur Disko hatte das Haus zu bieten. In dem Saal fanden Schulanfangsfeiern statt, Jugendweihen, Konzerte oder auch Fasching. Freizeitzirkel trafen sich hier und es gab Filmvorführungen. Erinnerungen an dieses Haus haben sicher die meisten Lichtensteiner. Das es jetzt so schlecht um das Haus bestellt ist, hat mit dem Standort zu tun. Das Daetz-Centrum, das teilweise als Kulturhaus-Alternative gehandelt wird, hat den besseren Standort.

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KauenfestHohenstein-Ernstthal - Wie zur Mettenschicht startet der Hohenstein-Ernstthaler Freundeskreis Geologie und Bergbau auch das alle zwei Jahre stattfindende Kauenfest mit einem kleinen Bergaufzug. Zum diesjährigen 9. Kauenfest - am dritten Augustwochenende veranstaltet - nahmen Bergbrüder aus Jöhstadt, Oelsnitz und Zwönitz teil. Das Fest stand unter dem Motto "170 Jahre Huthaus - alter und neuer Glanz". Im Sommer 2013 begann man mit der vollständigen Sanierung des Huthauses. Viele Besucher nutzten das Kauenfest, um in Augenschein zu nehmen, was sich im und am Huthaus verändert hat. Von großem Interesse war die neugestaltete Ausstellung, die Auskunft über die Entwicklung des Bergbaus "Uff dem hohen Stein" gibt. Eine Geschichte, in der sich ebenfalls Dirk Trinks auskennt, der Stellvertreter  des Oberbürgermeister. Der Freundeskreis Geologie und Bergbau hat sich zur Aufgabe gemacht, die Bergbauzeugen und Traditionen für die Zukunft zu bewahren, so, wie es auch die Vereine tun, die zum 9. Kauenfest zu Gast waren und neben Grußworten ebenfalls Geschenke mitgebracht haben. Der Enthusiasmus der Vereinsmitglieder allein reicht allerdings nicht. Auch beim Bewahren von Geschichte und Traditionen ist man heutzutage auf Sponsoren angewiesen. Nebenher nutzen zahlreiche Besucher die Möglichkeit zur Befahrung des Besucherbergwerkes. 43 Meter ging es unter die Erde. An Kurzweiligem fehlte es auf der Erde ebenfalls nicht. Hier wurde gezeigt, womit die Bergmannsfamilien anno dazumal noch ihr Geld verdienten. Mit Klöppeln und mit Schnitzen - nicht nur Löffel. Nach dem gemütlichen Kauenfest-Zusammensein mit Bergbauinteressierten lädt der Freundeskreis Geologie und Bergbau in diesem Jahr noch zu einer weiteren Veranstaltung ein. Am 3. Dezember findet auf dem Vereinsgelände der ehemaligen Fundgrube St. Lampertus die traditionelle Mettenschicht statt.

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Pressekonferenz zum Tag der SachsenLimbach-Oberfrohna - Bei einer Pressekonferenz am 18. August informierte Limbach-Oberfrohnas Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel zusammen mit dem Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler und Ina Klemm,  Projektleiterin "Tag der Sachsen", über den Stand der Vorbereitungen für Sachsens größtes Volksfest. Man verspricht Stabilität und Kontinuität, die man, so der Landtagspräsident, ebenso im Sicherheitsbereich hat. Trotz aller Stabilität und Kontinuität hat sich eine Sache stark verändert. Das Thema Sicherheit hat aufgrund zahlreicher abscheulicher Ereignisse allein in den letzten Monaten andere Dimensionen angenommen. Sicherheit spielt selbstredend zum Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna eine große Rolle. Wie der Leiter der Polizeidirektion Zwickau, Reiner Seidlitz, ausführte, wirkt die Polizei bei der Vorbereitung der Veranstaltung schon gut ein Jahr mit. Zurückgegriffen wurde auf dem Erfahrungsschatz aus 24 Jahren Tag der Sachsen. Man wird als Polizei nicht martialisch auftreten. Um zum Tag der Sachsen die Arbeit von Polizei und Sicherheitskräften zu erleichtern, sollten Besucher auf große Taschen, Rucksäcke, etc. verzichten.

 

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IBUG - das Festival für urbane KunstLimbach-Oberfrohna - Bis zum 19. August befand sich auf der Weststraße in Limbach-Oberfrohna eine Industriebrache, von der selbst manche Einwohner der Stadt nicht wußten, daß es sie gibt. Von viel Grün zugewachsen, versteckte sich zwischen West- und Dorotheenstraße der einstige Volkseigene Betrieb "Buntfärberei". Weil versteckt, blieb vieles erhalten, was an die Arbeit in dem Betrieb erinnerte. Der machte, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht gleich nach der Wende dicht, sondern arbeitete noch ein paar Jahre als Roscher Textilveredelung Werk 2 weiter, bis dann gänzlich Schluß war. Fast zwei Jahrzehnte Produktions-Stillstand - viel Zeit für die Natur sich auszubreiten - draußen und drinnen. Aber: seit 19. August wurde wieder buntgefärbt und veredelt. Verantwortlich dafür: die IBUG - das Festival für urbane Kunst, das seit 2006 existiert. IBUG ist die Abkürzung für Industriebrachenumgestaltung. Soweit östlich in Sachsen fand das Festival für urbane Kunst noch nie statt. Zufällig ist man nicht in Limbach-Oberfrohna gelandet. Nicht nur in der Region um Westsachsen hat sich die IBUG einen guten Ruf erarbeitet. Das Interesse an dem Festival teilzunehmen, ist bei Künstlern aus aller Welt groß. Es gibt jährlich Unmengen an Bewerbungen - mehr als die Industriebrachen an Flächen zum künstlerischen Gestalten hergeben, so daß die Veranstalter die Teilnehmer auswählen müssen.

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Voice-of-Art-FestivalHohenstein-Ernstthal - Das Tor zu Hölle war das nicht, dafür war es viel zu farbenfroh. Genauso bunt, wie das, was sich dahinter befand, das Voice-of-Art-Festival, das - man höre und staune - in diesem Jahr bereits die 20. Auflage erlebte. Ein Jubiläum, das die Mitglieder vom Voice-of-Art-Verein ganz entspannt angingen. Es gab nichts besonderes, sondern wie jedes Jahr etwas Neues zum Altbewährten auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg. Altbewährt sind die zwei Musikbühnen. Die eine im Zelt für die, die die härtere Spielart lieben. In diesem Jahr war es auf der kleinen Bühne ein klein wenig punkiger als man das aus den Vorjahren kannte, aber an Metal, Core etc. fehlte es ebenso nicht. Und dann gab es auch die Bands, die verschiedene Stile vermischen. Auf der großen Bühne fing man in diesem Jahr dort an, wo man 2015 aufgehört hatte - mit Gitarrenmusik-Kunst der besonderen Art. Aber im Gegensatz zu Kasan aus Leipzig im letzten Jahr bot Kaptayn aus Chemnitz neben den Gitarristen und dem Drummer auch Bläser auf. Nachdem in den vergangenen Jahren viele ausländische Bands beim Voice-of-Art-Festival spielten, waren zur Jubiläumsauflage hauptsächliche deutsche Bands am Start. Aus Berlin reiste This Love Is Deadly an. Altbewährt ist ebenso das Zappelzelt - für Freunde neugemixter elektronischer Musik aus der Konserve. Nachdem man im letzten Jahr die Einfraudisko auf dem Platz hatte, gab es diesmal - wegen der Gleichberechtigung - die Ein-Manndisko, die Raum für zwei tanzende Frauen bot. Was es noch nie gegeben hatte, das war das Kunstzelt, in dem Fotografie, Malerei, Plastik und verschiedene Installationen präsentiert wurden. 20 Jahre Voice of Art - und die Ideen sprießen immer noch. Man darf also gespannt sein, was man in den nächsten Jahren zum Voice-of-Art-Festival auf dem Hohenstein-Ernstthaler Pfaffenberg erleben wird.

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MännerchorDer Burgstädter Männerchor "Einklang" lud am 23. August zu einem Musikabend ein - zur traditionellen Serenade im Rathaushof. Bevor das musikalische Programm gestartet wurde, ehrte man zwei Chormitglieder. Zum Glück gibt es die Chor-Mitglieder, die so lange zur Stange halten. Viele Chöre lösten sich bereits auf, weil es an sangesfreudigen Mitgliedern fehlte. Der Burgstädter Chor Einklang ist mittlerweile 136 Jahre alt. Er vereinte sich 1990 mit einem noch älteren Chor - mit "1861 Göpfersdorf". Geleitet wird der Männerchor "Einklang" von Jochen Liebers. Man singt zusammen Klassisches, internationale Folklore und selbstverständlich auch deutsche Volkslieder. Ein breites Spektrum, wie man das von vielen Chören kennt. Wie vielen anderen Chören fehlt auch dem Männerchor Einklang der Nachwuchs. Sangesfreudige Männer sollten keine Scheu haben, sich bei dem Männerchor zu melden, wenn sie Lust haben, hier mitzusingen:

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Eröffnung des Pinguinlandes Limbach-Oberfrohna - Es waren schon viele Leute, als 2013 das Flamingoland im Tierpark Limbach-Oberfrohna eröffnet wurde, aber zur Eröffnung des Pinguinlandes am 18. August kamen noch mehr Menschen. Sogar der Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler wurde begrüßt. Eine logische Konsequenz aus der, wie der Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel in seiner Begrüßungsansprache betonte, sehr erfolgreichen Entwicklung in den vergangenen Jahren, in denen ganz besonders der Tierparkförderverein mit dem Vorsitzenden Professor Klaus Eulenberger die Triebkraft war. Von der Entwicklung des Tierparks Limbach-Oberfrohna zeigte sich auch der Chef des Leipziger Zoos Jörg Junhold beeindruckt. Der Plan war und ist: die Umwandlung zum Amerika-Themenpark, um sich von anderen Zoos und Tierparks abzugrenzen. Die Eröffnung des Pinguinlandes für die Besucher ging recht schnell. Genauso die Erstürmung des neuen Geheges. Hier wurde eine Pinguindame aus Bernburg begrüßt. 6 Herren zogen bereits eine Woche zuvor ein. Eigentlich sollten 6 Pinguin-Damen aus dem Jaderpark bei Jaderberg einziehen, die mußten krankheitsbedingt absagen und werden später nach Limbach-Oberfrohna kommen. Aber auch ohne die Jaderbergerinnen ist das Pinguinland schon jetzt eine große Attraktion. Beim Bau des Pinguinlandes griff man auf die gesammelte Erfahrung mit dem Flamingoland zurück. Die Pinguine haben noch nicht ihre ganze Pracht entwickelt, denn sie sind noch sehr jung. Wenn auch noch grau - drollig sind sie auch so schon reichlich. Sie haben absolut das Zeug, die neuen Publikumslieblinge zu werden und auch viele Tierpaten zu bekommen. Patenschaften können im Tierpark Limbach-Oberfrohna nicht nur für Tiere übernommen werden. Auch Pflanzen freuen sich über Paten, wie diese Gelb-Kiefer, die seit 18. August das Pinguinland schmückt.

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Miniwelt bei NachtLichtenstein - Ein Blick zum Himmel verriet am 13. August, daß es ein schöner Abend werden würde - mit bestem Wetter für die Veranstaltung "Miniwelt bei Nacht" - seit Bestehen des kulturellen Landschaftsparkes in Lichtenstein jedes Jahr ein Höhepunkt im Terminkalender. Die Idee, den Besuchern die weltberühmten Bauwerke im Maßstab 1 zu 25 nicht nur am Tag, sondern ebenfalls in der Nacht zu zeigen, kam auch in diesem Jahr wieder sehr gut an. Angelockt werden die Besucher auch vom umfangreichen Rahmenprogramm. Nach der Nachtveranstaltung gibt es bis zum Saisonende noch einige Höhepunkte. Nicht nur zu den Veranstaltungsterminen kann man in dem kulturellen Landschaftspark um den Erdball reisen. Ein Trip nach Rio kommt jetzt ganz besonders gut, wo derzeit die weltbesten Athleten um Medaillen kämpfen. Während in Rio vieles neu gebaut wurde, gibt es in Lichtenstein Restaurationsarbeiten. Ende des Jahres herrscht in der Miniwelt Winterpause. Die gibt es im Minikosmos nicht. Der war ebenfalls wieder eingebunden in das nächtliche Spektakel. Spannender als die Welt war am 13. August für viele Kleinen der Umzug durch die Nacht mit Lampions. Ein Umzug, der von Modellbau-Trucks angeführt wurde.

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Kaninchenausstellung in BurgstädtIn der Burgstädter Kleingartenanlage Nord präsentierte der Rassekaninchenzüchterverein S43 Burgstädt seine prächtigsten Jungtiere. Dass es quasi eine Freiluftschau ist, das liegt an der fehlenden Ausstellungsraummöglichkeit. 20 Mitglieder zählt der Verein - der Altersdurchschnitt beträgt 59 Jahre. Der Nachwuchs fehlt, wahrscheinlich auch, weil das Hobby Kaninchenzucht viel Arbeit macht. Die macht aber auch Spaß. Die Tiere des Burgstädter Vereins können sich sehen lassen, wie die Bewertung des Preisrichters zeigte. Die Burgstädter sind in Sachen Kaninchenucht sehr rege. Wer sich für Kaninchenzucht in Burgstädt interessiert, ist jederzeit willkommen. Der Verein trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat in den Vereinsräumen der Kleingartenanlage Nord.

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Pressegespräch mit Bürgermeister Carsten SchmidtLimbach - Oberfrohna Bei einem Pressegespräch am 12. August informierten der Bürgermeister Carsten Schmidt und Ina Klemm, Projektleiterin "Tag der Sachsen" in Limbach-Oberfrohna, welche verschiedenen Aktionen ins Leben gerufen wurden, um die Große Kreisstadt für den "Tag der Sachsen" herauszuputzen. Angelaufen sind schon einige Aktionen. Beim weiteren Herausputzen der Stadt sollen möglichst viele mithelfen. Um einen Anreiz für das Schmücken zu schaffen, gibt es zwei Wettbewerbe. Bei dem einen geht es um das schönste geschmückte Haus. Die Bürger können ihre Häuser und Grundstücke schmücken und Fotos von den Schmuckstücken einsenden. Beim zweiten Wettbewerb sind die Kindergärten und Schulen von Limbach-Oberfrohna gefragt, denn es geht um die längste Wimpelkette. Ein ganz besonders großes Spielepaket des Sponsors, das wird der 1. Preis für die Einrichtung mit der längsten Wimpelkette sein. Wer  "Mensch-ärgere-dich-nicht" spielen möchte, um einen Weltrekord aufzustellen, kann sich noch immer anmelden - unter www.tagdersachsen2016.de. Hier gibt es auch alle anderen Informationen zu Sachsens größtem Volksfest

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